„Flying for freedom“ – Ndlovu Youth Choir ist Teil des offiziellen Songs

„Flying for Freedom“ ist der offizielle Song für die Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum des Endes der Berliner Luftbrücke. Dieser wurde vom Projekt Airlift Berlin, bestehend aus Komponist Ted Rain und Texter Tex Checker, komponiert und produziert. Als Sänger konnten sie den Berliner Musiker Daniel de la Fuente gewinnen. Der Backing Chor in Strophen und Refrain wurde in Südafrika mit dem Ndlovu Youth Choir aufgenommen.

 

„Flying for freedom“ -Aufnahmen im eigenen Tonstudio in Elandsdoorn

 

Bereits seit Monaten arbeiten die Jugendlichen im Tonstudio in Elandsdoorn an den Aufnahmen. Das Tonstudio wurde mittels einer großzügigen Spende der Firma Thomann durch die Hugo Tempelman Stiftung vor Ort eingerichtet.

 

Luftbrückenfest anlässlich der Blockade in Berlin vor 70 Jahren

 

Am gestrigen 12. Mai erinnerte Berlin mit dem „Fest der Luftbrücke“ an das Ende der sowjetischen Blockade vor 70 Jahren. Darum kamen 50.000 Besucher zum Tempelhofer Feld, um historische Fahrzeuge, Fotos und Alltagsgegenstände aus der damaligen Zeit zu sehen. 11 Monate dauerte die Blockade 1948/49 und in 230.000 Flügen wurden über 2,1 Millionen Tonnen Waren eingeflogen.

 

Wunder der Solidarität

 

In ihrer Ansprache sagte Justizministerin Katarina Barley (SPD): „Mit dieser Luftbrücke ist Unmögliches möglich geworden.“ Nur Solidarität habe dieses „Wunder“ möglich gemacht.

 

Auch die Arbeit der Hugo Tempelman Stiftung, die den Ndlovu Youth Choir fördert, ist nur durch das „Wunder der Solidarität“ möglich. Denn nur durch Spenden und Sponsoren ist es möglich, die gemeinnützige Arbeit in Südafrika aufrechtzuerhalten.

 

Aufnahmen zu „Flying for freedom – dem offiziellen Titelsong des Luftbrückenfestes in Berlin.
Foto: Corinna Tannia

 

Aufnahmen zu „Flying for freedom – dem offiziellen Titelsong des Luftbrückenfestes in Berlin.
Foto: Corinna Tannia

Beim Gutenberg-Marathon in Mainz erläuft ENERGETIX große Spende

Auch in diesem Jahr können wir den sportbegeisterten ENERGETIXERN nicht genug danken für ihren Einsatz. Am vergangenen Wochenende starteten beim Gutenberg-Marathon insgesamt 80 ENERGETIX-Läufer zugunsten der Hugo Tempelman Stiftung.

Liesje Tempelman und Joey Kelly sind wieder am Start beim Gutenberg-Marathon 

Unterstützt wurden die Läufer wie in jedem Jahr von Liesje Tempelman und ihrem Sohn Koon. Und auch Joey Kelly lief wieder im blauen ENERGETIX-Trikot für die Projekte der Stiftung. Und das, obwohl er am Abend vorher noch in einer Talkshow in Berlin auftrat. Zudem traf Flieger am Sonntag verspätet ein. Doch einem Profi wie Joey Kelly reichen auch ein paar wenige Minuten sich laufbereit zu machen und Einsatz zu zeigen!

Energetix spendet insgesamt 6.000 Euro

Nach dem Lauf hatten ENERGETIX-Geschäftsführer Roland Förster zusammen mit Joey Kelly die Gelegenheit auf der SWR-Bühne dem Publikum den Zweck ihrer Teilnahme zu erläutern. Im Rahmen des Halbmarathons spendet das Unternehmen pro gelaufenem Kilometer 2 Euro für die Projekte der Hugo Tempelman Stiftung. Obgleich das Unternehmen dankenswerterweise die Anmeldegebühr aller ENERGETIX-Läufer übernimmt, spendeten einige von ihnen die Gebühr aus eigener Tasche noch einmal an die Stiftung. So kamen bei perfekten Wetterbedingungen in diesem Jahr 6.000 Euro zusammen.

Über dieses großartige Engagement freuen wir uns riesig und bedanken uns ganz herzlich für die dauerhafte Unterstützung von ENERGETIX!

 

Prominenter Unterstützer Joey Kelly motiviert die Läufer den Halbmarathon zu Ende zu bringen.

Die große Läufergruppe der ENERGETIXER beim Gutenberg-Marathon.

ENERGETIX stellte in diesem Jahr 80 Läufer beim Gutenberg-Marathon in Mainz.

Hauptsache gute Stimmung: Liesje und ihr Sohn Koon Tempelman.

Liesje und Koon Tempelman beim Zieleinlauf des Gutenberg-Marathons in Mainz

Die erfolgreichen ENERGETIXER beim Zieleinlauf.

Geschäftsführer Roland Förster und prominente Unterstützer Joey Kelly auf der SWR-Bühne.

Roland Förster und ENERGETIX spenden pro gelaufenem Kilometer 2 Euro zugunsten der Hugo Tempelman Stiftung.

Chor muss „Notlanden“ auf dem Weg nach L.A.

Eine angenehme Überraschung für die Reisenden an Bord des Flugzeugs, das den Chor nach L.A. zur Aufzeichnung der America’s Got Talent Show bringen sollte. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen musste das Flugzeug zwischenlanden.

 

Der Chor machte das Warten erträglicher: Eine spontane Aufführung sorgte für Aufheiterung und Ablenkung.

***AMERICA’S GOT TALENT HOLT NDLOVU YOUTH CHOIR***

Riesenüberraschung für die Jugendlichen des Ndlovu Youth Choir. Die amerikanische Supershow „America’s Got Talent“ hat den Chor nach Los Angeles eingeladen. Durch youtube ist man auf ihre Performance des Ed Sheeran Songs aufmerksam geworden und sieht großes Potenzial.

Im Video verkündet Hugo Tempelman den Kids die frohe Botschaft. Der Jubel ist überwältigend!

Ein Auftritt in dieser Show in L.A. ist ein sensationeller Erfolg für den  Chor aus dem Township Elandsdoorn. Wir drücken die Daumen und hoffen auf viele Bilder aus dem sonnigen Kalifornien.

 

 

Ndlovu Youth Choir ist Finalist des „Anthemproject“

Bereits im Dezember vergangenen Jahres berichteten wir über die Initiative „Anthemproject“, die news24 ins Leben rief.

Lesen Sie hier noch einmal über die südafrikanische Nationalhymne „Nkosi Sikelel‘ iAfrika“. 

Die Zeitschrift „The Economist“ wählte diese Hymne zur besten Nationalhymne der Welt.

 

Natürlich steuerte der Ndlovu Youth Choir hier seine ganz eigene Version bei. In den letzten Monaten gingen mehr als 140 Einsendungen für das Anthemproject ein. Und die Version des Ndlovu Youth Choir ist tatsächlich eine der drei Finalisten!

 

Geben auch Sie ihre Stimme für den Chor ab, so dass sie die Chance bekommen, die ausgeschriebene Spendensumme von 1 Mio Südafrikanischer Rand (ca. 62.000 Euro) für einen guten Zweck zu spenden.

 

Stimmen Sie ab: https://anthemproject.news24.com/Finalists

 

Eine Überraschung zu Ostern für die Hilfsbedürftigen

Die Hugo Tempelman Stiftung wünscht allen ein frohes und hoffnungsvolles Osterfest.

 

Auch in dieser Zeit möchten wir daran erinnern, dass Hoffnung schenken so einfach sein kann. Die Ndlovu Care Group besucht im Rahmen ihres Rehabilitationsprogramms für behinderte Kinder das Zuhause der Kinder, um zu sehen, was vor Ort getan werden muss, um zu helfen. Und da genügt oft schon wenig, um die Lebensqualität erheblich zu verbessern.

Mit kleinen Änderungen große Verbesserungen erreichen

Das Team besuchte beispielsweise Nthabiseng. Sie sitzt im Rollstuhl. Wenn sie in ihr Haus möchte, dann muss sie sich vom Rollstuhl gleiten lassen, um über die Schwelle zu kommen. Ist das geschafft, ist die nächste Herausforderung, den Rollstuhl durch die Tür zu bringen. Ist dies nicht möglich, muss er vor der Tür stehen bleiben und Nthabiseng muss sich kriechend fortbewegen.

Nthabiseng sitzt im Rollstuhl, mit dem sie nicht über die Schwelle ihres Hauses kommt.

 

Nthabiseng muss sich kriechend fortbewegen, der Rollstuhl muss draußen bleiben.

 

Die Ndlovu Care Group brachte überall am Haus Betonrampen an. Nun kann Nthabiseng barrierefrei ihr Haus betreten. Auch innen wurden Türschwellen bzw. Übergänge aufgefüllt, so dass sie sich hier nun viel leichter bewegen kann.

Ndlovu brachte Rampen für den Rollstuhl am Hauseingang an …

 

… genauso wie im im Haus. Eine erhebliche Verbesserung.

 

Eine kleine Maßnahme, wenig Aufwand und geringe Kosten – aber eine lebensverändernde Verbesserung für Nthabiseng.

 

Bessere Lebensbedingungen durch einfache Betonrampen

Bei den regelmäßigen Besuchen werden aber auch immer mehr und mehr Nöte festgestellt. Richtige Betten oder Sitzmöbel sind für gehandicapte Kinder ein wahres Geschenk. Auch werden vielerorts elektrische Anschlüsse identifiziert – so es denn überhaupt Strom gibt – die echte Gefahren für Kinder darstellen.

 

Die Ndlovu Care Group hilft, wo immer es notwendig ist. „Am Ende wollen wir bessere Lebensbedingungen für unsere Kinder schaffen. Einige von ihnen können sich problemlos im Rollstuhl bewegen, stoßen aber immer wieder auf Herausforderungen wie unebene Böden, keine Rampen, keine Handläufe usw. Wir sind entschlossen sicherzustellen, dass all diese Hindernisse der Vergangenheit angehören.“, sagt ein Mitarbeiter. Deshalb ruft die Ndlovu Care Group öffentlich auf, dass alle Gemeindemitglieder mit behinderten Kindern in und um Elandsdoorn und Bloempoort sich an den Ndlovu Child Care Community Service wenden sollen. Dort erhalten sie Unterstützung.

 

Kostenfreie Hilfe für Bedürftige durch Ihre Spende

Sich um ein behindertes Kind zu kümmern ist niemals eine leichte Aufgabe. Ist man dazu noch arm, kann dies zu einem überwältigendem Problem werden. Wir bitten Sie: Unterstützen Sie die Arbeit der Ndlovu Care Group. Die Hilfe, die hier angeboten wird, ist für die betroffenen Familien kostenfrei. Sie wird gedeckt durch regelmäßigen Spenden.

 

Jeder Euro hilft!

Spenden Sie jetzt! Per Paypal ganz einfach und direkt hier oder auf unserer Übersicht zu aktuellen Spendenprojekten.

Baumaßnahmen für behinderte Kinder

Persönliche Informationen

Spendensumme: 20,00€

 

Lesen Sie mehr über die Behindertenhilfe der Ndlovu Care Group:

Behindertenförderung im Rehabilitationszentrum Jorishaus

Start für den Bau des 2. Zentrums für behinderte Kinder

Ndlovu Youth Choir kommt nach Deutschland

Ein besonderes musikalisches Erlebnis erwartet uns im Mai

Der NDLOVU YOUTH CHOIR kommt für eine kleine Konzertreihe nach Deutschland.

26. Mai Kleinmachnow (Neue Kammerspiele)

29. Mai Bad Vilbel (Evangelisches Gemeindezentrum)

31. Mai Würzburg, Afrika-Festival

Wir danken der Daimler AG für die freundliche Unterstützung, die unsere Konzertreise ermöglicht.

Karten gibt es an den entsprechenden Vorverkaufsstellen der Neuen Kammerspiele in Kleinmachnow (www.neuekammerspiele.de),  Evangelische Christuskirchengemeinde Bad Vilbel (www.ckbv.de), Afrika Festival Würzburg (www.africafestival.org)

 

Lesen Sie mehr über den Chor:

Kinder bekommen eine Stimme – im Ndlovu Youth Choir

Ndlovu Youth Choir im neuen Gewand

 

World Hearing Day – Das Ndlovu Audiology Team zu Besuch in der Moutse Community Radio Station

Der World Hearing Day ist eine Kampagne, die jedes Jahr am 3. März von der WHO auf der ganzen Welt abgehalten wird. In diesem Jahr stehen die Aktivitäten unter dem Motto: „Check your Hearing! Früherkennung ist wichtig.“

 

Gesundheitsorganisationen weisen an diesem Tag darauf hin, wie wichtig es ist, Hörverlust frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln. Das Audiology Team der Ndlovu Care Group macht daraus sogar eine ganze Aufklärungswoche.

Audiology Team bietet kostenfreien Hörtest

Angefangen wurde in der Joseph Mafiri Pre-School in Bloempoort. Die Früherkennung von Hörschäden ist essenziell, denn die Folgen eines unversorgten Hörverlusts können gravierend sein. Wer nicht hört, lebt in Stille und Isolation, kann nicht sprechen lernen, hat Schwierigkeiten in der Schule sowie im Arbeitsleben. Fazit: Die Chancen auf ein eigenständiges Leben sind gering.

 

Aus diesem Grund bietet das Audiology Team den kostenfreien Hörtest auch auf die Abschlussklassen der umliegenden weiterführenden Schulen. Zuerst besuchten sie die Ramogosetse Secondary School in Ntwane. Bei wem Hörprobleme festgestellt wurden, wurde an die Audiology Klinik im Ndlovu Medical Care Center überwiesen.

 

Gestern nun besuchte das Audiology Team das Moutse Community Radio Station, denn Menschen, die in lauten Berufen arbeiten oder laute Musik hören, haben ein besonders hohes Risiko des Hörverlustes. Radiosprecher verbringen lange Stunden im Studio mit lauten Lautsprecher-Monitoren und Headsets. Neben der Untersuchung gab das Team auch eine Menge Tipps zur Vorbeugung von Hörschäden.

Zu Besuch beim Radiosender Moutse 

Mit dieser kostenfreien Aktion vertieft Ndlovu die Zusammenarbeit mit dem lokalen Radiosender Moutse. Bereits bei der Gründung des Senders vor mehr als 20 Jahren engagierte sich Hugo Tempelman für das von Frauen initiierte gemeinnützige Projekt. Vor kurzem beschloss man die Kooperation wiederzubeleben und zu intensivieren. Die Hugo Tempelman Stiftung stellte mit aktiver Unterstützung der Regiocast dem Radiosender ein komplettes Radiostudio zur Verfügung (lesen Sie mehr hierzu unter: https://hugo-tempelman-stiftung.de/hugo-tempelman-stiftung-und-regiocast-spenden-neue-technik-fuer-lokalen-radiosender/)

 

Im Gegenzug wird der Ndlovu Care Group Sendezeit eingeräumt, um regelmäßig über aktuelle Themen im Bereich der Gesundheitsvorsorge aber auch zu sozialen Themen wie den Bau des zweiten Rehabilitationszentrums für gehandicapte Kinder zu informieren.

 

In Afrika ist das Radio nach wie vor das wichtigste Medium. In einem Umfeld mit immer noch relativ hoher Analphabetenzahl hat Radio ein weites Verbreitungsgebiet. Insbesondere die Community Radios werden als schriftloses Medium auch für Bildungsinhalte verwendet.

 

Start für den Bau des 2. Zentrums für behinderte Kinder

Dank der Hilfe von BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ konnte Anfang Februar mit dem Bau für das zweite Zentrum für behinderte Kinder begonnen werden.

 

Das erste Zentrum, das „Joris Haus“, das in Elandsdoorn seit über einem Jahr erfolgreich arbeitet, konnte dem Bedarf nach Plätzen für die behinderten Kinder der Gemeinde nicht mehr nachkommen.

 

So entstand die Idee ein zweites Zentrum zu bauen, allerdings nicht in Elandsdoorn, sondern in Bloempoort, einer Gemeinde mit ca. 15.000 Einwohnern, 6 km von Elandsdoorn entfernt. In dieser Gemeinde hat Ndlovu, mithilfe von ENERGETIX, BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ und der Hugo Tempelman Stiftung, Anfang 2017 den Minicampus eröffnet.

 

Lesen Sie mehr unter:

Wunderbarer Film über die Eröffnung des neuen Minicampus in Bloempoort

Minicampus

Behinderte Kinder in Südafrika?

Hugo Tempelman Stiftung und REGIOCAST spenden neue Technik für lokalen Radiosender

Zum heutigen Tag des Radios können wir großartige Neuigkeiten aus Elandsdoorn verkünden:

Die Hugo Tempelman Stiftung konnte mithilfe der REGIOCAST dem Radiosender MCRS (Moutse Community Radio Station) in Denilton komplett neue Technik spenden. Diese wurde im Januar vor Ort eingerichtet und in Betrieb genommen.

MCRS 1997 als gemeinnützige Fraueninitiative gegründete

Moutse Community Radio Station ist ein Sender, der 1997 von Frauen aus der Umgebung gegründet wurde. Dies ist bemerkenswert. Denn dass Frauen sich in einem der ärmsten ländlichen Gebiete Südafrikas organisieren ist ungewöhnlich. Auch dass sie zum Zwecke der Informationsvermittlung im Sinne der Gemeinschaft etwas bewegen.

Moutse Community Radio Station ist ein Sender, der 1997 von Frauen aus der Umgebung gegründet wurde. Dies sind die Gründerinnen Martha Matlala, Rebecca Nkadimeng, Selina Matlou, Welhelmina Mabaso, Josephine Mashilo mit dem Geschäftsführer der REGIOCAST, Rainer Poelmann

 

Bis heute arbeiten hier viele der 30 Menschen im Radiosender als unbezahlte Freiwillige. Der Radiosender ist für die Menschen in dieser weitläufigen Region das wesentlichste Informationsmedium. Hier werden nicht nur wichtige Gemeindeinformationen, Termine und Versammlung verbreitet. Das Radio wird auch genutzt, um präventive Aufklärung zu betreiben. Und das ist für die Arbeit der Ndlovu Care Group ein wichtiger Pfeiler in der Gesundheitsarbeit. Von Anfang an unterstütze die Ndlovu Care Group den Aufbau des Senders in vielen Bereichen inhaltlich und finanziell.

Ndlovu Care Group unterstützte den Radiosender von Anfang an

„Daneben möchten wir mit diesem Angebot natürlich auch Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Und damit zusätzlich die wirtschaftlichen und emotionalen Verhältnisse der Menschen verbessern. Mit dem Moutse Community Radio wollen wir die Gemeinde enger zusammenbringen. Und damit einen Austausch ermöglichen, den es sonst nicht geben könnte. Das ist wichtig, um die Menschen ein Stück weit selbstständiger und damit unabhängiger zu machen“, erklärt Hugo Tempelman.

REGIOCAST liefert neues technische Equipment und fachliches Know-how

Victor Worms als ein Mitglied des Vorstandes der Hugo Tempelman Stiftung stellte die Verbindung zur REGIOCAST her. Als Geschäftsführer Rainer Poelmann von den unermüdlichen Bemühungen Hugo Tempelmans und seiner Ndlovu Care Group hört, ließ er sich sofort begeistern. Den Menschen vor Ort zu helfen und ihnen Werkzeuge zur Gestaltung an die Hand zu geben, ist für die REGIOCAST keine Frage gewesen. Deshalb spendete das Unternehmen ungenutzte Studiotechnik. Und auch umfassender Ersatzteile. Selbstverständlich war auch die personelle Unterstützung mit fachlichem Know-how.

Techniker sind begeistert von der Herzlichkeit

So wurde das gesamte Equipment bereits im Dezember sorgfältig verschifft. Im Januar flogen zwei IT-Experten des Unternehmens nach Südafrika. Sie richteten die neuen Schnittplätze ein und setzten die notwendigen Fileserver auf. Die bisherige Datenübertragung erfolgte nämlich mittels USB, der von einem Rechner zum anderen transportiert wurde. Die Zusammenarbeit mit den Technikern vor Ort klappte reibungslos und war nachhaltig befruchtend. Die beiden deutschen Kollegen Vincent van Rüschen und David Klesse waren beeindruckt von der Offenheit und Herzlichkeit der Einheimischen. Sie ließen sich anstecken von der afrikanischen Gelassenheit und dem Langmut. So kam erstaunlicherweise niemals Stress oder Hektik auf. Auch wenn manches aufgrund fehlender Zulieferungen zunächst nicht pünktlich in Betrieb genommen werden konnte.

Techniker der REGIOCAST installieren die neu gelieferte Technik beim Radiosender MCRS in Südafrika.

 

Anlieferung der lang erwarteten Tischplatten.

„Es ist beeindruckend, was die Hugo Tempelman Stiftung in Südafrika leistet, um den Ärmsten der Armen zu helfen“, so Vincent. „Wir würden beide sofort wieder hinfahren, um zu helfen. Das war eine ganz besondere Erfahrung mit unheimlich vielen neuen Eindrücken. Vor allem die Kontraste zwischen Arm und Reich sind schwer vorstellbar, aber real“, ergänzt David. „Auch das Treffen mit Hugo Tempelman selbst wird mir in Erinnerung bleiben. Was dieser holländische Arzt aus Nächstenliebe in Südafrika erreicht hat, ist absolut bemerkenswert. Wir hoffen, dass wir mit unserem Einsatz einen kleinen Teil zur Arbeit der Ndlovu Care Group beitragen konnten“, so Vincent und David.

Die deutschen Techniker Vincent van Rüschen und David Klesse von REGIOCAST zu Besuch in Elandsdoorn bei der Ndlovu Care Group.

 

Ndlovu Care Group bekommt Sendezeit im Radiosender

Neben der Schulung der dortigen Techniker, nach Abschluss der Aufbauarbeiten, besuchten Ende Januar Rainer Poelmann, Enno Santjer (beide REGIOCAST) und Rainer Eichhorn (ON AIR) in Begleitung von Victor Worms und Vivi Eickelberg (Vorstände Hugo Tempelman Stiftung) die MCRS. Victor Worms plant, als Radioprofi den jungen Radiobegeisterten Mitarbeitern in Fragen zu Moderation und Marketing Hilfestellung zu geben. Seine langjährigen Erfahrungen sind hier sehr wertvoll. Denn ab sofort bekommt die Ndlovu Care Group eine feste Sendezeit eingeräumt.

Hugo Tempelman, Victor Worms und Enno Santjer schauen der Moderatorin Teisha über die Schulter.

 

Dies ist für die medizinische Arbeit von Hugo Tempelman großartig. Denn die Aufklärung über AIDS-Verhütung und HIV-Infektionen ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Genauso wie weiterführende Themen zu audiologischen Untersuchungen und Ernährungsberatung. Bisher wurde dies durch Teams realisiert, die an öffentlichen Plätzen bei Versammlungen oder Veranstaltungen vor Ort aufklärten oder gezielt Schulen besuchten. Die Zusammenarbeit mit dem Radiosender erhöht hier die Reichweite um ein Vielfaches.

REGIOCAST ermöglicht nachhaltige Informationen

Dies war möglich durch die Unterstützung der REGIOCAST. „Es ist uns sehr wichtig, für unsere Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Deshalb legen wir großen Wert darauf, uns sozial zu engagieren. Es liegt uns am Herzen, einen so wichtigen Beitrag für die Lebensqualität der Menschen in Südafrika leisten zu können. Dort, wo bedürftige Menschen leben, die auf jede Hilfe angewiesen sind. Das Moutse Community Radio ist für uns ein Herzensprojekt, welches wir mit Leidenschaft begleiten. Dabei geht es vor allem darum, das Projekt so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Damit das Community Radio bestenfalls in Zukunft zum ökonomischen Selbstläufer wird. Um das zu erreichen, werden wir den Sendern und seine Macher auch in Zukunft nach Kräften unterstützten“, erklärt Rainer Poelmann.

Wir sagen DANKE.

Rainer Poelmann und Enno Santjer von REGIOCAST, Rainer Eichhorn (On Air) und Victor Worms mit Vivi Eickelberg (beide Hugo Tempelman Stiftung) und die Gründerinnen des MCRS.

 

Über unseren ersten Besuch beim Radiosender lesen Sie hier: Zu Besuch in Elandsdoorn: Radio Moutse