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Erschütternde Nachrichten erreichten uns in diesen Tagen aus Südafrika. Die politische Wende, die der neue Präsident Cyril Ramaphosa bei seinem Amtsantritt im Februar angekündigt hat, trifft mit voller Wucht die Arbeit der Ndlovu Care Group respektive die Patienten der Klinik.

Neue Regierung entzieht NGOs Ausgabeerlaubnis von ARVs

Wie uns mitgeteilt wurde, hat das neue Gesundheitsministerium beschlossen, die Ausgabe der kostenfreien ARVs (antiretroviraler Mittel) für die HIV-Patienten ausschließlich in staatlichen Kliniken zu genehmigen. Den NGOs, die Hilfe auf diesem Gebiet anbieten wird die Erlaubnis entzogen und sie werden angehalten, alle HIV-Patienten, die diese Medikation benötigen, an die staatlichen Kliniken zu überführen.

3.700 Patienten der NCG sollen an staatliche Kliniken überwiesen werden

Im Falle der Ndlovu Care Group betrifft das 3700 Patienten. Nicht betroffen davon sind Programme und Projekte wie die Services der Audiology-Klinik, das Forschungszentrum und das Behindertenrehabilitationszentrum. Auch alle sozialen Einrichtungen werden weiter betrieben: Kinder- und Jugendprojekte, Ernährungsstationen, Miracle-Theater, Ndlovu Youth Choir usw. Die Versorgung der HIV-Patienten ist aber immer noch das wichtigste medizinische Programm der Ndlovu Care Group, denn nur durch konsequente und kontrollierte Medikation ist es möglich, die HIV-AIDS-Epidemie in Südafrika zu beenden. Die staatlichen Kliniken sind bereits jetzt mit dem Patientenaufkommen heillos überfüllt und dankbar für die Entlastung durch NGOs. Dass Patienten ohne Behandlung nach Hause geschickt werden, weil einfach kein Platz, keine Medikamente oder keine Zeit ist, ist der Regelfall. Die betroffenen Patienten sind dementsprechend entsetzt und wehren sich gegen diesen Beschluss.

Die Kurzsichtigkeit dieser Entscheidung und Ungerechtigkeit gegen die eigene Bevölkerung ist unbegreiflich. Wir rufen auf, die Proteste zu unterstützen und diese Information sowie folgendes Statement von Dr. Hugo Tempelman, CEO der Ndlovu Care Group, weitreichend in den sozialen Medien zu teilen:

Statement von Dr. Hugo Tempelman CEO Ndlovu Care Group  vom 21. April 2018

Am Donnerstag besuchte die Menschenrechtskommission die Ndlovu Care Group und informierte sich über die Situation der Klinik und das kostenlose ARV-TB-Programm der Ndlovu Care Group. Sie verstehen die missliche Lage, in der wir uns befinden – die Patienten in einem Stadium in ein öffentliches Gesundheitssystem zu übertragen, das die Menge an Menschen gar nicht aufnehmen kann. Sie besuchten auch die Kliniken, an die Ndlovu überweisen müsste und hörten, dass die Krankenschwestern überlastet sind und die Situation generell unterbesetzt ist.

 

Am Donnerstag hat der südafrikanische Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi bestätigte sogar in der Sitzung des Gesundheitsausschusses im Parlament, dass kein Patient ohne seine Zustimmung überwiesen wird.

 

Am Freitag besuchte das Executive Commitee (ExCo) der Ndlovu Care Group das Gesundheitsministerium in Polokwane und wurde von der DRG Kgaphole, der DDG (Deputy Director General) Dr. Dombo und dem HIV AIDS STI Team (HAST) Manager Kobola empfangen, um die Situation zu besprechen und zu sehen, ob wir einen zukünftigen Weg finden könnten.

 

Es war eine unglaubliche Erfahrung zu sehen, wie tief die ExCo der NCG beleidigt wurde, indem man ihnen überhaupt keinen Vertrag über den ersten April hinaus anbot. Alle Zusagen wurden zurückgenommen. Stattdessen verlangt das regionale Gesundheitsministerium der Provinz Limpopo eine ordnungsgemäße Übergabe, wobei sie aber kein operatives Geld für diese immense Aufgabe zur Verfügung stellen wollen.

 

Das Ministerium ist sich immer noch nicht bewusst, dass das eigentliche Problem die langfristige Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung für die Patienten ist, die derzeit bei der Ndlovu Care Group behandelt werden. Es geht um die Kapazität, die das Ministerium einfordert, und um die Kapazität, die real verfügbar ist. Die professionellen Krankenschwestern in den Kliniken wagen es nicht, ihre Vorgesetzten anzusprechen, sie haben aber große Angst vor der zusätzlichen Arbeitsbelastung in ihren ohnehin schon überlasteten Systemen.

 

Probleme wie verlängerte Wartezeiten, Infektionskontrolle, genügend Sprechzimmer, Datenablage, genug administrative und Daten erfassende Mitarbeiter, sind Aspekte, die ernsthaft diskutiert werden müssen, aber das Ministerium hat das nicht einmal weitläufig angesprochen  …

 

Das Ministerium hat immer noch keinen operativen Plan, wie die Patienten aufgenommen werden können und kann uns nicht zeigen, wie sie mit der Aufnahme der Ndlovu Transfered Out-Patienten in ihren Kliniken umgehen wird. Wie sollen die Kapazitäten in den Kliniken geschaffen werden und wie soll das ordentlich integriert werden?

 

Das ExCo von Ndlovu Care Group entschied sich, das Meeting zu verlassen, da es nichts mehr zu besprechen gab als dieses unangemessene Angebot und sie nicht einmal verstanden, was die eigentliche Aufgabe ist.

 

Nach einigem Hin und Her wurde beschlossen, das Treffen fortzusetzen, aber Dr. Tempelman weigerte sich zurückzukommen, weil es sich nicht lohnte. Zwei Stunden später kam das Team enttäuscht von dem Treffen zurück, da das einzige, was angeboten wurde, eine dreimonatige Verlängerung war, um bei der Überführung der Patienten in die drei Kliniken, wie zuvor besprochen, zu helfen.

 

Ein sehr enttäuschendes Ergebnis eines Treffens, an das die Ndlovu Care Group hohe Erwartungen hatte. Ndlovu Care Groups ExCo hatte die Hoffnung auf eine Diskussion, in der die Führung des Gesundheitsministeriums zu verstehen beginnt, dass es nicht um Ndlovu geht.

 

Es geht um einen verantwortungsbewussten Transfer von 3700 HIV-Patienten in ein öffentliches Gesundheitssystem, das langfristig in der Lage ist, die gleiche Qualität von Dienstleistungen zu gewährleisten, die die Patienten derzeit erhalten.

 

Es geht um 42 Arbeitsplätze von wunderbaren Menschen, die alle aus der Gegend stammen, in der sie arbeiten. Die nach all den Jahren arbeitslos werden, ohne eine Perspektive auf einen Arbeitsplatz in einem Gebiet mit über 55% Arbeitslosigkeit. Das Gesundheitsministerium möchte nicht einmal in Betracht ziehen, sie einzustellen, um seine Kapazität in den Kliniken schnell zu erhöhen, damit die Aufnahme der neuen Patienten sicherzustellen. Ndlovu Care Group kann die Kurzsichtigkeit nicht verstehen.

 

Ndlovu Care Group wird mit einem Gerichtsbeschluss im Obersten Gericht von Polokwane vorgeladen, wobei die Ndlovu Care Group der zweite Beklagte ist, der vor Gericht erscheint. Das Gerichtsverfahren wird von drei betroffenen Patienten geführt und der Antrag wird gegen die regionale Gesundheitsministerin von Limpopo, Dr. Pophi Ramathuba, der als erster Beklagter geführt wurde, gestellt.

 

Der Antrag wird auf die Dringlichkeitsliste vom 3. Mai 2018 gesetzt. Wir warten auf die Ergebnisse.

 

 

 

 

Zu Besuch in Elandsdoorn: Ndlovu Youth Choir

Natürlich haben Vivi Eickelberg und Viktor Worms bei ihrem letzten Besuch in Elandsdoorn auch den wunderbaren Ndlovu Youth Choir besucht. 40 engagierte Kinder, viele von ihnen Aidswaisen aus dem Township Limpopo, gehen vollkommen auf in dieser Beschäftigung. Wie glücklich und gelöst sie sind, konnten wir einen Tag lang bei den Proben beobachten. Überzeugen Sie sich selbst und schauen Sie das Video an.

Das Musikhaus Thomann spendet Tonstudioeinrichtung für den Ndlovu Youth Choir

Dank der Unterstützung der Firma Thomann konnten wir Instrumente und ein Tonstudio für die Arbeit des Chors finanzieren. Wir danken ganz herzlich! Die Kinder und ihr Chorleiter Ralf arbeiten intensiv an neuen Titel und Performances, die die Leistung des Chors auf ein sehr professionelles Niveau heben. Derzeit versuchen wir alles, um zu bewerkstelligen den Chor für Auftritte nach Deutschland zu holen.

 

Lesen Sie mehr über den Ndlovu Youth Choir:

Ndlovu Youth Choir

Lesen Sie mehr über das Engagement der Firma Thomann:

Unterstützer

 

Vivi Eickelberg und Viktor Worms von der Hugo Tempelman Stiftung besuchen den Ndlovu Youth Choir

 

Der Ndlovu Youth Choir in Aktion

 

Wasserbohrungen für frisches Trinkwasser helfen leben!

In der letzten Zeit erreichten uns über unsere Seite „Aktuelle Spendenprojekte“ einige Spendenbeiträge für das Wasserbohrungsprojekt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür. Wir zeigen Ihnen, was mit Ihrem Geld passiert und was es für die Bevölkerung heißt, Trinkwasser bereitgestellt zu bekommen.

Bereits mehr als 50 frei zugängliche Bohrlächer durch Ihre Spenden

Das Ndlovu Water Project hat bereits mehr als 50 Bohrlöcher in der Provinz Limpopo in Südafrika gebohrt. Die daraus entstandenen Brunnen können von der Bevölkerung kostenfrei und jederzeit genutzt werden. Das alles finanziert durch Ihre Spenden!

Wasser ist das beste Geschenk

Für die Menschen in den ländlichen Gebieten Südafrikas ist Wasser das beste Geschenk, was sie sich vorstellen können. Kinder laufen mit Schubkarren, um Wasser aus Brunnen und Bächen zu sammeln, dass sich Mensch und Tier teilen. Oft müssen die Kinder auf die Schule verzichten, weil es zu ihren täglichen Pflichten gehört, Wasser herbeizuschaffen und sie dafür weite Strecken zurückgelegen müssen. Alte und schwache Menschen sind am stärksten betroffen. Für uns ist es schwer vorstellbar, welche Schwierigkeiten Alte und Frauen mit Babys und Kleinkindern haben müssen, wenn kein Wasser zur Verfügung steht. Sobald nur das kleinste bisschen Regen fällt, werden Eimer, Wannen, Plastikbehälter – alles was als Sammelbehälter dienen kann – rausgestellt und das Regenwasser aufzufangen.

Schenken Sie Erleichterung

Das Leben wird durch eine Trinkwasserstelle, die immer frisches Wasser bereitstellt, erheblich erleichtert.

Die Ndlovu Care Group sorgt mit Ihren Spenden nicht nur für Bohrung des Wasserlochs. Es wird auch die weitere Infrastruktur zur Verfügung gestellt – der gemauerte Brunnen, die Pumpen und Armaturen.

Trinkwasser bedeutet also lebenswertes Leben. Bitte spenden Sie weiterhin, damit auch ein nächstes Bohrloch finanziert werden kann. Ein Bohrloch mit angeschlossenem Brunnen und Zapfstellen, inklusive Armaturen kostet ca. 8500 Euro. Es fehlt nur noch die Hälfte!

Besuchen Sie unsere: „Aktuelle Spendenprojekte“

Regenwasser wird mit allen Gefäßen gesammelt, die zur Verfügung stehen.

 

Sobald Regen fällt, wird er aufgefangen.

 

Die Kinder der Umgebung schauen interessiert den Arbeiten zu.

 

Die große Maschine wird postiert.

 

Die ersten Bohrungen sind erfolgsversprechend.

 

Manchmal ist die Suche recht beschwerlich und langwierig.

 

Am Ende hat man frisches Trinkwasser und erleichtert den Menschen das Leben.

Zu Besuch in Elandsdoorn: Radio Moutse

Bei unserem Besuch in Elandsdoorn lernten wir die örtliche Station des Senders Radio Moutse kennen. Das war insbesondere für unser Vorstandsmitglied Victor Worms höchst interessant. Er begann seine Karriere als Journalist und Moderator bei RTL-Hörfunk und -Fernsehen. Später wirkte er dann als Unterhaltungschef und Programmdirektor für Antenne Bayern, bevor er als Unterhaltungschef zum ZDF wechselte. Heute arbeitet er als Berater im Hörfunkbereich und bildet Moderatoren aus. Insofern war es für ihn besonders spannend, die Arbeitsplätze und Vorgehensweisen südafrikanischer Kollegen kennenzulernen. Besonders beeindruckte ihn der Slogan des Radiosenders „Your friend to rely on“: „Hier ist Radio das, was es sein muss: Teil der Gemeinschaft und ein Raum für Geschichten der Menschen, die einfach nur in Frieden (über)leben wollen.“

Radio Moutse unterstützt die Ndlovu Care Group

Die Zusammenarbeit des Senders mit der Ndlovu Care Group, speziell mit Hugo Tempelman besteht schon seit vielen Jahren. Anfang März dann unterstütze das Radio Moutse die Arbeit der Ndlvou Care Group aktiv und räumte dem Audiology Team Sendezeit ein, über Hörverlust und die Folgen zu sprechen. Anlässlich des World Hearing Day am 3. März, der in diesem Jahr unter dem Motto steht: „Hear the future and prepare for it“, informierte das Team die Moutse-Gemeinschaft darüber, wie Hörverlust verhindern werden bzw. dessen Auswirkung verringert werden kann. Das Thema für dieses Jahr passt perfekt zu dem, was das Audiologie-Programm seit seiner Gründung getan hat  und immer weiter tut: Die Bevölkerung erinnern, ermutigen und unterstützen, sich um die eigene Ohrgesundheit zu kümmern und jährlich zur Untersuchung zu gehen.

Vielen Dank an das Team von Radio Moutse für die Unterstützung, die dazu beiträgt die Arbeit von Hugo Tempelman weitreichend zu verbreiten.

 

Die Radiostation in Moutse: „A friend to rely on“

 

Die Mitarbeiter der Ndlovu Care Group zu Besuch beim Sender.

 

Victor Worms lässt sich den Sender genau erklären.

Zu Besuch in Elandsdoorn: Computerschule in Bloempoort

Bei unserem Besuch in Bloempoort konnten wir uns auch von der erfolgreichen Umsetzung unserer Finanzierung der Computerschule überzeugen. Dank Energetix Bingen und der Stiftung RTL „Wir helfen Kindern“ konnte im letzten Jahr die Computerschule in Betrieb genommen werden.

Besondere Sicherungsmaßnahmen der Computerschule

Interessant war die Sicherung des EDV-Klassenzimmers. Die baulichen Maßnahmen betrafen die verstärkte Wanddicke, vergitterte Fenster und eine Stahlblechtür mit Dreifachverriegelung. Auch das Dach ist mit Betonblöcken und einer Eisenarmierung ausgelegt. Dies alles dient dazu, das Gemeingut zu schützen und Einbrüchen vorzubeugen.

Ausgezeichnetes Engagement der Schule

Es gibt 19 voll ausgestattete Computerplätze. Auch in Südafrika sind Computerkenntnisse – wie bei uns – essenzieller Bestandteil einer soliden Schul- und Arbeitsplatzausbildung. Deswegen bietet die kombinierte Grund- und Sekundarschule Bloempoort Computerkurse an, bei denen die Absolventen Abschlusszertifikate bekommen, die ihre Qualifikation nachweisen. Die Schule in Bloempoort hat eine hohe Erfolgs- und niedrige Abbrecherquote, was nicht selbstverständlich ist in den ländlichen Gebieten Südafrikas. Das Engagement der Schulleitung und Elternschaft und auch den Lernwillen der Schüler wollten wir mit dieser neuen Infrastruktur und dem zusätzlichen Bildungsangebot unterstützen.

Denn was für eine Zukunft hat heutzutage ein Jugendlicher ohne Computerkenntnisse?

 

Lesen Sie mehr über die Computerschule:

Eröffnung der Computerschule in Bloempoort

Aktuelles vom Bau der Computerschule in Bloempoort

Bau der neuen Computerschule in Bloempoort hat begonnen

Aktuelle Computerkurse sind zur Registrierung offen.

19 vollausgestattete Computerplätze stehen den Schülern zur Verfügung.

Zu Besuch in Elandsdoorn: Behindertenrehabilitationszentrum Jorishaus

Ende Februar besuchten wir Hugo Tempelman in Elandsdoorn, um uns einen Eindruck live vor Ort über den Stand der Dinge zu verschaffen. Insbesondere freute uns der großartige Erfolg des Behindertenrehabilitationsprogramms. Davon überzeugten wir uns im Jorishaus. Hier ist der erste Kindergarten für behinderte Kinder im Township überhaupt eröffnet worden. Diese Kinder, die aufgrund ihres Handicaps sonst vor der Gesellschaft versteckt werden, bekommen dort nun Akzeptanz und Förderung. Es hat uns tief bewegt, in welch kurzer Zeit auch ein Umdenken in der Gesellschaft stattfindet – zumindest in Ansätzen. Die bisherige Arbeit an dieser Stelle hat sich wirklich gelohnt.

Wir möchten noch einmal ausdrücklich Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ und Energetix Bingen danken, die uns bei der Förderung dieses Projekts großzügig unterstützt haben.

 

Lesen Sie mehr über die Arbeit im Jorishaus:

Behindertenförderung im Rehabilitationszentrum Jorishaus

 

Zu Besuch in Elandsdoorn in Südafrika im Jahr 2018

Behindertenrehabilitationszentrum Jorishaus

Vorstandsmitglieder der Stiftung besuchen Hugo Tempelman in Elandsdoorn im Frühjahr 2018

World Doctors Orchestra spielt zugunsten der Hugo Tempelman Stiftung – Kartenvorverkauf hat begonnen

Im Juni gibt das WDO World Doctors Orchestra ein Konzert zugunsten der Hugo Tempelman Stiftung in der Philharmonie in Berlin.

Das World Doctors Orchestra

Das World Doctors Orchestra (WDO) verbindet musikalischen Höchstgenuss mit globaler medizinischer Verantwortung. Zwei bis dreimal im Jahr tauschen jeweils ca. 100 Ärztinnen und Ärzte des WDO-Musikerkreises von mittlerweile über 1.000 Medizinern aus 50 Nationen ihre Kittel gegen Abendkleid und Frack, um gemeinsam für Not leidende Menschen zu musizieren. Mit den Konzerterlösen unterstützt das WDO medizinische Projekte.

Geleitet wird das WDO von seinem Gründer und Dirigenten Dr. Stefan Willich, Professor der Medizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin und ehemals Rektor der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Das diesjährige Programm

Das Orchester freut sich darauf, das Konzert mit György Ligetis Atmosphères zu eröffnen, unbestritten immer noch ein wegweisendes Werk. Außerdem ist das WDO stolz, den international renommierten Harfenisten Xavier de Maistre für die gemeinsame Aufführung von François-Adrien Boieldieus Konzert für Harfe und Orchester in C-Dur gewonnen zu haben. Den Abschluss des Konzertes bildet Richard Wagners Der Ring ohne Worte, eine einstündige Synthese der 15 Stunden Ring-des-Nibelungen-Opern, meisterlich arrangiert von Lorin Maazel.

Unterstützung der Arbeit der Hugo Tempelman Stiftung

Von Beginn an unterstützte das World Doctors Orchestra die Bestrebung der Hugo Tempelman Stiftung, die erfolgversprechende Arbeit von Hugo Tempelman in Südafrika zu fördern. Prof. Willich lernte Hugo Tempelman kennen und engagierte sich persönlich. Das World Doctors Orchestra spielte bereits in Elandsdoorn vor großem Publikum zugunsten der Arbeit von Hugo Tempelman. Wir freuen uns, in diesem Jahr wieder vom World Doctors Orchestra unterstützt zu werden.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Die Karte ist ab 18,85 Euro zu erwerben. Die Erlöse des Konzerts in Berlin gehen an die Hugo Tempelman Stiftung für die Arbeit der Ndlovu Care Group in der Limpopo-Provinz in Südafrika.


Samstag | 30. Juni 2018     16 Uhr

Berlin: Philharmonie, Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin, Germany

Tickets Berlin: www.eventim.de

 

Kinder aus Elandsdoorn beim Konzert des World Doctors Orchestra

Hugo Tempelman begrüßt die Musiker des WDO, die traditionelle Schärpen tragen.

Das WDO musiziert zusammen mit dem Ndlovu Youth Choir.

 

Der neue Transportbus – eine große Erleichterung für die Kinder aus dem Behindertenrehabilitationszentrum Jorishaus

Durch das Engagement der Hugo Tempelman Stiftung und die Unterstützung von Bild hilft „Ein Herz für Kinder“ e.V. können sich die Kinder des Behindertenrehabilitationszentrums Jorishaus über ein neues Gefährt freuen.

Ein neuer Transportbus, der speziell für den Behindertentransport umgebaut wurde, steht nun für den täglichen Transport zwischen dem Jorishaus und dem Zuhause der Kinder zur Verfügung.

Da die Betreuungsstätte eine Tagesbetreuung beinhaltet, ist der tägliche Weg für die Kinder und ihre Familienangehörigen zu bewältigen. Doch dies sollte kein Grund für die Familien sein, ihren Kindern die Hilfe nicht bieten zu können, wenn sie lange und beschwerliche Wege vor sich haben. Damit niemand benachteiligt ist, gehört der Transport zum Service, den die Ndlovu Care Group anbietet.

 

Durch den täglichen Transport ist die Betreuung der in der in die Tageseinrichtung sichergestellt. Denn oft sind die Wege zu weit und zu beschwerlich für die Familien.

 

Durch die Unterstützung der Hugo Tempelman Stiftung und Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ konnte der behindertengerechte Transportbus für das Jorishaus angeschafft werden.

 

Durch den behindertengerechten Transportbus kann der tägliche Transport zum Rehabilitationszentrum sichergestellt werden.

Eine neue Form von Effektivität – der neue Audiology-Service im Wartezimmer

2018 startet mit neuer Effektivität: Das Audiology-Team nutzt die Gelegenheit und bietet die kostenfreie Ohruntersuchung an während die Patienten im Ndlovu Medical Center auf ihren Konsultationstermin beim Arzt warten.

Jeden Morgen klärt ein Audiology-Mitarbeiter die Menschen im Wartezimmer über den neuen Service auf. Die Otoskopie dauert 5 bis 10 Minuten. Das bedeutet, dass der Ohrkanal und das Trommelfell der Patienten auf Anormalitäten oder Fremdkörper, die das Hörvermögen behindern, untersucht werden. Wird eine Beeinträchtigung festgestellt, werden die Patienten direkt an die Audiology-Klinik zur weiteren Untersuchung bzw. Behandlung überwiesen.

Das Team möchte so mehr Menschen dazu bewegen, ihre Hörfähigkeit untersuchen zu lassen. Und die Patienten begrüßen diesen Service: „Zumindest nutzen wir die Zeit sinnvoll, während wir auf den Doktor warten.“ Allein im Januar wurden bereits 100 Patienten untersucht.

 

Morgendliche Aufklärung über den neuen Audiology-Service im Wartezimmer.

 

Die erste Untersuchung wird direkt im Wartesaal vorgenommen.

Ndlovu Research Center

Nach mehr als 20 Jahren medizinischer, infrastruktureller und sozialer Arbeit vor Ort können Hugo Tempelman und seine Ndlovu Care Group auf beachtliche Erfolge zurückschauen. Doch es liegt nicht in der Natur des Arztes, sich darauf auszuruhen und es dabei bewenden zu lassen. Sein Hauptaugenmerk legt er immer mehr auf den Bereich der Forschung. Es wurden schon mehrere Forschungsprojekte im Ndlovu Research Consortium installiert und man kann bereits mit ersten Ergebnissen aufwarten.

Da die Aktivitäten in diesem Bereich zukünftig intensiviert werden, ist es nur ein logischer Schritt ein eigenes Forschungszentrum – das Ndlovu Research Center – zu errichten, in dem dauerhaft und gründlich die langfristigen Auswirkungen einer HIV-Infektion, deren verbundenen chronischen Erkrankungen und der sozioökonomischen Probleme untersucht werden können. Es finden nicht nur die Treffen der Forschungsgruppen und die Untersuchungen in diesem Gebäude statt, auch die gesamte Hintergrundarbeit zu den Forschungen ist hier angesiedelt.

Eine derartige Forschungseinrichtung im ländlichen Gebiet ist ungewöhnlich, wird aber dringend benötigt. Mit dieser Einrichtung hat Hugo Tempelman es geschafft, den Fokus internationaler Wissenschaftler auf Elandsdoorn zu richten, auf das was da in der Provinz Limpopo in Südafrika vonstatten geht.

 

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