Der Weihnachtsmann vergisst niemanden

Gestern gab es einen großen Weihnachtsauftritt für die Kinder mit Behinderung aus dem Ndlovu Care Group Rehabilitationszentrum Jorishaus. Wohl das erste Mal in ihrem Leben, waren sie Teil einer Aufführung und jedes Kind durfte eine Rolle übernehmen – und sei es auch nur zauberhaft wie ein kleiner Engel auszusehen. Das haben alle ganz wunderbar gemacht.

An dieser Stelle zeigt sich wieder, dass das Engagement, das Hugo und seine Ndlovu Care Group in diesem Jahr im Bereich der Behindertenförderung aufgenommen hat, nötig war. Diese Kinder haben nun ein Weihnachtsfest in einer Gemeinschaft, in der es für sie vorher keinen Platz gab. Und das ist es doch, worum es an Weihnachten geht: der Zusammenhalt unter den Menschen.

Deswegen sollen auch zwei Weitere dieser Zentren in der Umgebung entstehen. Hierfür werden noch Gelder gebraucht. Soziale Projekte bekommen in Südafrika keine finanzielle staatliche Unterstützung. Daher sind wir auf weitere Spenden angewiesen.

Weitere Hintergrundinformationen zu behinderten Kindern in Südafrika und das Jorishaus der Ndlovu Care Group:
Behinderte Kinder in Südafrika
Das Jorishaus der Ndlovu Care Group – ein Rehabilitaionszentrum für behinderte Kinder
Bemerkenswerter Erfolg für das Behinderten-Rehabilitationszentrum Jorishaus
Spannende Zeiten für die Kinder aus dem Jorishaus

Große Eröffnung des Johan Cruyff Sportplatzes im Mini Campus in Bloempoort

Zu Beginn des Jahres 2016 konnten wir über das großartige Vorhaben Hugo Tempelmans berichten, die Gegend um Elandsdoorn strukturell weiterzuentwickeln. In Bloempoort sollte nach dem Vorbild Elandsdoorn ein weiterer sozialer Kernpunkt in der ländlichen Limpopo-Gegend erschaffen werden. Für dieses Vorhaben konnte Hugo viele internationale Unterstützer begeistern. So half neben der Hugo Tempelman Stiftung und Energetix auf BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ und sicherte finanzielle Hilfen zu. (Siehe: http://hugo-tempelman-stiftung.de/ein-grosses-herz-fuer-kinder/)

Das wichtigste auf diesem Weg: die Wasserstelle. Ein Bohrloch, das den Menschen der Umgebung freien und schnellen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht. Kurz darauf war im Februar auch schon die Grundsteinlegung des neuen Mini-Campus (Siehe: http://hugo-tempelman-stiftung.de/grundsteinlegung-des-neuen-mini-campus/)

Die Eröffnungsfeier im Oktober war ein großes Fest, an dem sich auch die Stammesoberhäupter der Umgebung beteiligten. (Siehe: http://hugo-tempelman-stiftung.de/from-cradle-to-adulthood/)

Und seitdem geht es – wie von Hugo geplant, Schlag auf Schlag vorwärts. Der Zulauf für die schulischen Einrichtungen ist enorm, in der im September dieses Jahres eröffneten Computerschule bekommen 150 Schüler Unterricht. (Siehe: http://hugo-tempelman-stiftung.de/eroeffnung-der-computerschule-in-bloempoort/)

Und nun bereitet man sich seit Wochen auf einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Bloempoort Mini Campus‘ vor. Auf die Eröffnung des neuen Johan Cruyff Sportplatzes. Cruyff Sportplätze sind speziell konstruiert, insbesondere abgestimmt auf die Bedürfnisse der Jugendliche anders als normale Fußballfelder. Im Fokus steht, Spaß zu haben und gleichzeitig auch was zu lernen.

Das Ndlovu Team arbeitet mit voller Geschwindigkeit an der Vorbereitung der großen Eröffnung am 25. November. Alle halfen mit. Es ist ein schwieriges Gelände auf dem der Sportplatz entstanden ist, aber nun erstrahlt er in bunten Farben, freundlich und gepflegt.

       

Neben dem Cruyff Sportplatz entstand auch unmittelbar auf dem Campus ein Spiel- und Sportplatz für die ganz Kleinen. Der Mini Campus ist so gut es geht mit Bäumen bepflanzt, die schattige Plätzchen bieten. Die niederländischen Volontäre, die derzeit bei Ndlovu arbeiten, schlugen vor hier ein Spielareal einzurichten, das nicht nur die geistige Entwicklung stimulieren wird, sondern auch für die physische und soziale Entwicklung von entscheidender Bedeutung sein kann. Jedes der Spiele ist speziell für die optimale Entwicklung von Kleinkinder von der Johan Cruyff Stiftung empfohlen. Die Kinder konnten nicht genug bekommen als sie das erste Mal auf diesen Spielplatz durften. Es gehört selbstverständlich auch ein Mini-Fußballplatz für die Kleinen.

Daneben sammelten die Studenten noch genügend Spendengelder um Lernspielzeuge zu kaufen, die sogar die Betreuer begeisterten.

Die Eröffnung war ein großes Ereignis. Vor allen Dingen weil das Eröffnungsspiel zum allerersten Mal von Mädchen bestritten wurde. Als die Gäste eintrafen, wurden sie erst einmal auf große Tour über das Gelände geführt. Überall spielten Kinder in ihren neuen Trainingsanzügen, die Chormitglieder in ihren Kostümen sangen im Chill Hub und die kleinen Vorschüler trugen die Nationalhymne vor.

Die Stimmung war grandios. Obwohl es an dem Tag regnete ließ sich niemand die Laune verderben. Es wurde im Gegenteil eher als Segen angesehen. Der Tag war sowieso erfüllt von einer Atmosphäre der Dankbarkeit. Das empfand auch die Witwe von Johan Cruyff so, die als Ehrengast geladen war.

Welt-AIDS-Tag: AIDS ist noch nicht besiegt

Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an die dramatischen Zahlen der Weltkrankheit AIDS. Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV. Laut den aktuellen Zahlen der Ndlovu Care Group leben davon allein 7,1 Millionen in Südafrika. Die Subsahara-Länder sind mit etwa 43 % der jährlichen Neuinfektionen immer noch trauriger Spitzenreiter. Dabei haben nur 57 % aller Betroffenen weltweit Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. In Zahlen sind das 3,9 Millionen Menschen in Südafrika. Allein hier besteht eine Versorgungslücke von mehr als 3,1 Millionen Betroffenen. Das ist der Grund, warum die Infektion häufig immer noch einem Todesurteil gleichkommt. Diese Menschen hinterlassen Familien – oft Kinder, die dann ganz allein ohne familiären Halt zurückbleiben. Immer noch gibt es 2 Millionen AIDS-Waisen in Südafrika. NGOs wie die Ndlovu Care Group, die medizinische Versorgung bereitstellen – unabhängig von Krankenversicherung, sozialem Stand oder finanzieller Begüterung der Infizierten – sind lebensnotwendig für die Betroffenen in den ruralen Gebieten.

Daneben ist die Forschungsarbeit unerlässlicher Meilenstein beim Kampf gegen AIDS. Alle Maßnahmen, die Hugo Tempelman und seine Ndlovu Care Group im vergangenen Anstrebte zielen auf diese Ausrichtung. In Elandsdoorn wurde ein Forschungszentrum gebaut. Hier werden viele neue Forschungsprojekte installiert und deren Nachhaltigkeit untersucht. Beispielsweise gibt es seit dem vergangenen Jahr den HIV-Schnelltest – ein Speicheltest der innerhalb von Minuten belegt, ob man das Virus in sich trägt oder nicht. Ein anderes wichtiges Forschungsprojekt ist die Ringstudie, bei der untersucht wird, ob mit dem Verhütungsring auch HIV-vorbeugende Medikamente gleichzeitig verabreicht werden können. Außerdem engagiert sich die Ndlovu Care Group an der Erforschung eines Impfstoffes gegen HIV.

Die komplette Übersicht finden Sie unter: http://hugo-tempelman-stiftung.de/projekte/forschungsprojekte/

Spannende Zeiten für die Kinder aus dem Jorishaus

Das erste Rehabilitationszentrum für behinderte Kinder ist ein großartiger Erfolg und eine wirkliche Weiterentwicklung für die betroffenen Kinder. Wir haben schon viel berichtet, aber die Entwicklung steht nicht still. Im vergangenen Monat hatten die Kinder viel Abwechslung.

Conductive Educator zu Besuch

Zunächst bekamen sie Besuch von freiwilligen Helfern des Sizanani Care Centres. Die Conductive Educators aus Sizanani unterrichteten die Ndlovu Mitarbeiter in verschiedenen Fertigkeiten, um die Kinder weiterzuentwickeln. Hier lehrten sie vor allem, wie körperlich mit ihnen umzugehen ist, wie Stretching der verkrümmten Gliedmaßen erfolgen kann, wie zum Spiel animiert werden kann. Als besonderes Highlight wurden die Kinder zu den Eröffnungsfeierlichkeiten des Ndlovu Research Centers gebracht, um an dem Fest teilzunehmen. Insbesondere haben den Kindern natürlich der Chor und das reichhaltige Buffet gefallen.

Ausflug zum Tiergehege

Kurz darauf verbrachten die Kinder einen spannenden Tag in der Mbidi Lodge, wo auch ein kleiner Zoo ist. Das war natürlich extrem spannend, die wilden Tiere einmal so nah betrachten zu können. An diesem brütend heißen Tag gab es auch ein Picknick und die Kinder und Jugendlichen des Jorishauses konnten sich im Pool abkühlen. Ein derartiger Ausflug wäre mit Sicherheit früher für keines der Kinder möglich gewesen.

 

Lesen Sie mehr zum Jorishaus:

Behinderte Kinder in Südafrika?

Aktuelles aus dem Jorishaus – dem Betreuungszentrum für behinderte Kinder der Ndlovu Care Group

Bemerkenswerter Erfolg für das Behinderten-Rehabilitationszentrum Jorishaus

 

 

Conductive Educators zeigen, wie die Kinder zum Spielen animiert werden können.

Freiwillige Helfer des des Sizanani Care Centres unterrichten die Mitarbeiter des Ndlovu Care Centers.

Die Kinder des Jorishauses besuchen die Eröffnungsfeierlichkeiten des Ndlovu Research Centers.

Insbesondere das Stretching ist ein wichtiger Teil der Arbeit mit behinderten Kindern.

 

Die Kinder waren begeistert, wilde Tiere so nah zu sehen.

Es war ein heißer Ausflugstag zur Mbidi Lodge. Es gab Abkühlung im Pool und ein Picknick.

IPM-Team der Ndlovu Care Group erhält Auszeichnung als beste Forschungseinrichtung

Seit 2014 ist die Ndlovu Care Group Partner im International Partnership for Microbicides (IPM). Mit der Ring-Studie konnten international bedeutende Ergebnisse erzielt werden. Auf der letztjährigen Jahreskonferenz CROI (Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections) in Boston berichtete Hugo Tempelman über den Erfolg. Diese Studie stellt eine wichtige wissenschaftliche Errungenschaft im Bereich der Frauengesundheit dar und kann der HIV-Prävention ein ganz neues Gesicht geben. Ndlovu ist eines von 12 Laboren, die die Studie durchführen. Es gibt in Südafrika nicht viele Organisationen, die das bewerkstelligen können.

DREAM-Studie als Nachfolger der RING-Studie

Als Weiterführung der RING-Studie wurde im August des Jahrs 2016 die DREAM-Studie angestoßen. DREAM meint: Dapivirine Ring Extended Access and Monitoring. In der DREAM-Studie soll nun die Langzeitwirkung der Ringanwendung beobachtet und dokumentiert werden. Das DREAM-Forschungsteam tourt durch die Schulen und Jugendzentren und bringt das Thema der Ring-Studie und der Nachfolgestudie jungen Frauen und Männern näher. Schwangerschaftsverhütung und HIV-Prävention sind Themen, die besonders bei den Jugendlichen Aufmerksamkeit benötigen. Das Ndlovu-Team hat hier ein vertrauensvolles Verhältnis zu den jungen Menschen der Umgebung aufgebaut.

Auszeichnung im neuen Forschungszentrum in Elandsdoorn

Nun erhielt das Team im neuen Research Center in Elandsdoorn die Auszeichnung als beste Forschungseinrichtung. Auch die Finanzleitung wurde als eine der besten ausgezeichnet. Das Research Center in Elandsdoorn wurde erst im Oktober eröffnet. Mit dieser Einrichtung hat Hugo Tempelman es geschafft, den Fokus internationaler Wissenschaftler auf Elandsdoorn zu richten.

Das ist ein bemerkenswerter Erfolg insbesondere im Hinblick darauf, dass Hugo Tempelman und die Ndlovu Care Group sich verstärkt im Forschungsbereich engagieren wollen. Die Ndlovu Care Group will den Aufbau von Forschungskapazitäten in Afrika fördern, akademische und evidenzbasierte Arbeitsmethoden in den ländlichen Gegenden von Limpopo einführen und beste Bedingungen zur Re-Migration von professionellen Kompetenzen in die ländlichen Gegenden bereitstellen. Hierzu wird eine verbesserte Forschungsinfrastruktur geschaffen und herausfordernde Forschungsprogramme akquiriert.

 

Die Chancen sind enorm. Nicht nur den Menschen vor Ort kann geholfen werden. Die Erkenntnisse sind übertragbar – in ganz Afrika wie auch auf die gesamte industrialisierte Welt, in der AIDS vielleicht keine alltägliche Bedrohung aber doch eine nicht kleinzuredende Realität für viele ist. Den Kindern vor Ort sichert diese Forschung zumindest eine Zukunft.

 

Auszeichnung des IPM Teams im neuen Forschungszentrum in Elandsdoorn

Dr. Hugo Tempelman und Dr. Annalene Nel vom IPM

 

 

Die große Eröffnung der neuen Ndlovu Forschungseinrichtung

Gestern hat die Ndlovu Care Group einen weiteren Meilenstein in ihrer Geschichte gesetzt: Die neue Forschungseinrichtung wurde in Elandsdoorn mit einer großen Feier offiziell eröffnet.

Mit dieser Einrichtung hat Hugo Tempelman es geschafft, den Fokus internationaler Wissenschaftler auf Elandsdoorn zu richten, auf das was da in der Provinz Limpopo in Südafrika vonstatten geht. Die ganze Gemeinde und die Menschen der Umgebung ziehen an einem Strang und helfen der Ndlovu Care Group im Kampf gegen HIV und AIDS. Das ist deswegen so besonders, da sich diese Gemeinschaft erst in den Jahren geformt hat, in denen Hugo hier vor Ort wirkt. Davor gab es keine Gemeinde in dem Sinne, wie sie heute existiert mit zentralen Orten, an denen man lebt, zentralen Plätzen, die man besucht, zentralen Fragen, denen man sich widmet und zentralen Problemen, denen man sich gemeinsam stellt. Dieses gemeinschaftliche Leben und der partnerschaftliche Umgang der Einheimischen mit der Ndlovu Care Group ist das Ergebnis jahrelanger intensiver Arbeit vor Ort. Die Menschen vor Ort haben dabei erfahren, was es heißt, wenn jemand da ist, der sich wirklich kümmert. Der „macht“ anstatt nur zu „reden“. Der hinschaut, anstatt wegzuschauen. Und der dabei das Leiden und die Ängste der Menschen ernst nimmt und Hilfestellungen anbietet. Und vor allen Dingen ist die Ndlovu Care Group eine Organisation, die nicht verschwindet. Sie ist über 20 Jahre schon geblieben. Die Organisation kümmert sich um Tausende: Alte, Kranke und jeden der Hilfe braucht. Strebende bekamen Hilfe, die ihnen anderenorts verweigert wurde. Die meisten sind genesen und sind heute noch Teil der Gemeinde. Die Ndlovu Care Group gibt Menschen aus der Gemeinde Arbeit und damit eine Zukunft. Die Organisation kümmert sich um die Kinder. Kinder, die verwaist zurückgeblieben sind. Für sie hat die Ndlovu Care Group Häuser gebaut, in denen die Kinder eine Heimat wiedergefunden haben. Sie bekamen medizinische und soziale Betreuung und Hilfe bei den amtlichen Unterlagen. Kinder, die ein Niemand waren, wurden eingebettet in den Rahmen der Kinderhilfsprogramme, individuell gefördert und ausgebildet, sodass sie die Chance haben, aus dem Teufelskreis der Armut, in den sie geboren wurden, auszubrechen. Manche sind mittlerweile Erwachsene, die ihren Beitrag in der Gemeinde leisten, selbstständig leben und für sich sorgen können. Armut, Kriminalität, Prostitution und Drogen sind nicht länger die unweigerliche Zukunft dieser Kinder. Sie werden darin unterstützt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. So können sie all das zurückgeben, was sie Gutes erhalten haben. Gemeinsam hat man so viel erreicht:

Brunnen für die Menschen, wo es vorher kein Wasser gab: Tatsächlich hat Ndlovu 53 Wasserstellen für die Menschen in diesem Gebiet erschlossen.

Ernährungseinrichtungen, in denen unterernährte Kinder gesunde und ausreichende Verpflegung bekommen und Familien der Anbau von Gemüse gelehrt wird.

Vorschulen, in denen Kinder sicher untergebracht werden können und umsorgt sind.

Nachschulische Aufenthaltszentren – die Ndlovu Chill Hubs – wo die Kinder sich nach der Schule aufhalten können, mit Sport, Spiel, Computer, Lesen … wo sie sicher sind.

Sportplätze für Fußball, Tennis, Volleyball und Fitnesszentrum.

Die Menschen in der Gemeinde vertrauen der Ndlovu Care Group. Und die Ndlovu Care Group gibt alles, um diese Menschen zu unterstützen. Das machte dieses Fest am gestrigen Tag so besonders. Natürlich ging es um die Eröffnung des Forschungszentrums. Aber vielmehr ging es noch darum, die Gemeinschaft zu feiern. Denn dies alles geht nur gemeinsam, jede Aufgabe, die erledigt werden muss, jede Entscheidung, die getroffen werden muss.

Im neuen Forschungszentrum nun geht man die Aufgabe HIV und AIDS endlich zu besiegen gemeinsam an. Der Ort ist geschaffen, die Menschen sind bereit. Mit der Zusammenarbeit mit dem HIV Vaccine Trials Network hat die Ndlovu Care Group den ersten Schritt getan, AIDS von einem Todesurteil zu einer heilbaren Krankheit zu machen. Wir sind froh, Teil dieses Erfolg sein zu dürfen.

Lesen Sie mehr zum Thema unter:

Eine neues Research Center in Elandsdoorn für die Forschung

Ein Impfstoff gegen HIV – Ndlovu ist Teil der Forschung

Das neue Ndlovu Research Center hat nun einen Fahrstuhl und Solaranlagen

Heritage Day – ein großes Fest bei Ndlovu

Die Feierlichkeiten zum Heritage Day waren auch in diesem Jahr wieder ein großartiges, farbenfrohes Fest. An diesem Tag werden alle Südafrikaner dazu ermutigt, ihre Kultur und die Vielfalt ihrer Traditionen und Überzeugungen zu zelebrieren. Wie in jedem Jahr begeisterten die farbenfrohen, traditionellen Kostüme. In diesem Jahr stand im Miracle Theater zusätzlich noch ein einheimischer Comedian auf der Bühne. Vor der großen Menge – es kamen mehr als 1.500 Menschen – traten auch Tänzer auf, die ihre traditionellen, kulturellen Tänze vorführten, und machten den „Tag der Regenbogennation“ damit richtig bunt. Und wie immer, wenn die Ndlovu Care Group ein Fest organisiert, gibt es für alle Essen und Trinken – keiner musste hungrig nach Hause gehen.

Neues von Charlotte

Für ihre Ausbildung zur Krankenschwester tut Charlotte alles, was möglich ist. Neben ihrer Praktikumsarbeit in der Notaufnahme im Krankenhaus in Pretoria belegt sie viele zusätzliche Weiterbildungskurse. Und das, obwohl im vergangenen Monat ihr Nachtschichtdienst gestartet ist.

So absolvierte sie beispielsweise in einem Monat folgende Prüfungen zur richtigen Verhaltensweise bei:

Beatmung und Wiederbelebung

Sexueller Missbrauch

Kinderrecht und damit zusammenhängende Rechtsfragen

Triage also Ersteinschätzung in der Notaufnahme.

Als Ersthelfer in der Notaufnahme benötigt Charlotte viel Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen und vor allem auch Sachkenntnis, um den Patienten in ihrer Notsituation Sicherheit zu geben. Charlotte ist dafür die beste Person.

Bei diesem hohen Arbeitspensum und den extremen Arbeitszeiten war es wichtig, dass Charlotte eine Wohnung in der Nähe der Klinik findet. Vor einiger Zeit nun ist sie bei einer sehr netten kleinen Familie eingezogen. Sehr zu ihrer Erleichterung! Nun hat sie nur wenige Gehminuten zum Krankenhaus, das ist besonders bei den Nachtschichten von Vorteil.

Wir freuen uns immer sehr über Charlotte berichten zu können, denn obwohl ihr Leben so schwer begann, macht sie einen richtigen Erfolg daraus. Durch viel Fleiß und Arbeit. Ein Vorbild für viele andere.

Charlotte und ihre Lernschwestern.

 

Eröffnung der Computerschule in Bloempoort

In der letzten Woche war ein großer Tag für die Schüler in Bloempoort. An der kombinierten Grund- und Sekundarschule Bloempoort ) in Uitspan (Limpopo, Südafrika) konnte durch die Unterstützung der RTL – Stiftung “Wir helfen Kindern e.V.”, Energetix Bingen und der Hugo Tempelman Stiftung die Computerschule errichtet werden. Es gibt 19 voll ausgestattete Unterrichtsplätze.

Die Ndlovu Care Group (NCG) bemüht sich seit Langem, ein digitales Bildungsprogramm an Schulen in ländlichen Gebieten einzurichten. Das Schulwesen wird von der Organisation als einer der wichtigsten Aspekte in der Entwicklung eines Landes betrachtet. Um diesem Projekt Nachhaltigkeit zu verleihen, ist es im Rahmen des NCG-Kinderbetreuungsprogramms angesiedelt. Die kombinierte Grund- und Sekundarschule Blompoort wurde aufgrund ihrer Leistung im schulischen Bereich, ihrer Schulleitung und des Engagements ihres Gemeinwesens im Entwicklungsprozess dieses Projektes ausgewählt. Sie hat eine hohe Erfolgs- und eine niedrige Schulabbrecherquote. Diese Schule wollten wir mit verbesserter Infrastruktur und einem zusätzlichen Bildungsangebot in Form eines Klassenzimmers zur EDV-Schulung unterstützen.

In der letzten Woche wurde nun die Eröffnung gefeiert. Und wie es in Afrika so üblich ist, gab es ein großes Fest mit Musik und Tanz und Gesang. Der Stammeshäuptling Puthi Mafiri sagte in seiner Dankesrede, dass es afrikanische Tradition ist, dass die Menschen singen, wenn sie glücklich sind und auch wenn sie traurig sind. So eröffnete er seine Rede auch mit einem fröhlichen Lied. Er bedankte sich im Namen seiner Gemeinde für diese großartige Möglichkeit und versprach die höchste Wertschätzung. Er selbst hatte bereits auch schon einen Computerkurs absolviert.

Und nun konnte endlich der lang ersehnte Unterricht starten. Die Computerlehrer werden bis Dezember jeden Morgen 150 Schülern 40 Minuten Unterricht erteilen. Am Ende erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat über die Absolvierung des Kurses, das die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich steigert. Das ist die erste Schule dieser Art im ländlichen Gebiet des Sekhukune Districts und ein ganz großer Schritt in Richtung besserer Zukunft.

 

Die neue Computerschule hat eröffnet.

Reiche Ernte im Minicampus in Bloempoort

Zum Minicampus in Bloempoort der vor nicht ganz einem Jahr eröffnet wurde gehört auch ein Stück Gartenland, das gehegt und gepflegt wird. Vorher war hier nur unfruchtbare Erde mit wildem Gras und Unkraut. In dieser Woche nun trägt die Kultivierung erste Früchte: Eine reiche Tomatenernte steht ins Haus.

Das Konzept der Gartenkultivierung ist wichtiger Bestandteil der Minicampus-Anlagen von Ndlovu. Als Teil der Ernährungsstationen soll hier den Menschen beigebracht werden, Samen zu setzen, das eigene Gemüse zu ziehen und Gartenarbeit zu verrichten. Nicht nur auf dem Gelände des Minicampus, sondern auch zu Hause bei sich. Sie bekommen im Minicampus die Fertigkeiten vermittelt und die Samen mit nach Hause, wo sie das Gelernte ebenfalls umsetzen können. Eine gesunde und nachhaltige Ernährung für die oftmals unterernährten Kinder ist das Ziel dieser Initiative.

In dieser Woche wurden all die Mühen belohnt und eine wunderbare Tomatenernte konnte eingefahren werden. Möglich machte dieses Projekt die finanzielle Unterstützung von Bild e.V. „Herz für Kinder“, Hugo Tempelman Stiftung, Tjomme Stiftung und Energetix Bingen.

 

Das Stück Gartenland des Minicampus in Bloempoort.

 

Frische Tomaten aus dem eigenen Garten.

 

Reiche Ernte.

 

Vormals unfruchtbar – jetzt kultiviert.