Refilwe: Mehr Mut als die meisten!

Refilwe Magwai ist eine junge Frau, die nicht so einfach aufgibt. Mit ihrem offenen Lächeln und ihrer reizenden Persönlichkeit versucht sie darüber hinwegzutäuschen, aber sie hat mehr Elend in ihrem Leben gesehen als andere junge Leute ihres Alters.

Beide Eltern starben, Refilwe und ihr Bruder Thabiso waren als Waisen ganz auf sich allein gestellt. Als Ndlovu sie fand lebten sie in unvorstellbar schlechten Verhältnissen. Sie hatten überhaupt keine Vorräte, kein Geld, nichts, nicht einmal eine Geburtsurkunde, die Voraussetzung um stattliche Unterstützung beantragen zu können.

Der erste Schritt war, den Kindern eine feste Unterkunft zu geben und Ndlovu nahm sie in eines ihrer Kinderhäuser für AIDS-Waisen auf. Das erste Mal seit sehr langer Zeit fühlten die Kinder so etwas wie Zugehörigkeit und Zuwendung.

Refilwe versuchte, ihren Bruder und sich selbst zu motivieren, regelmäßig zur Schule zu gehen. Aber die Belastung wurde zu viel für sie. Ihrem kleinen Bruder die Eltern zu ersetzen und der Druck, ohne Papiere zu leben, somit quasi keinen Anspruch auf nichts zu haben, dem konnte Refilwe nicht standhalten und ging in der 9. Klasse von der Schule ab.

Ndlovus Sozialarbeiterin Ruth Chaulke nahm sich der beiden an und mit ihrer Hilfe haben Refilwe und Thabiso endlich im Januar letzten Jahres ihre Geburtsurkunden erhalten. Nun war es ihnen möglich, staatliche Unterstützung zu beantragen, wobei ihnen auch Ruth wieder half.

Mit dem Erhalt dieser so wichtigen Dokumente gab Refilwe sich selbst ein Versprechen: In 2017 würde sie wieder zur Schule gehen. Sie würde das erste Mitglied ihrer Familie seit drei Generationen sein, dass einen Schulabschluss machen würde. Sie würde sehr gern eine Ausbildung zur Krankenschwester machen.

Und als nun in diesem Jahr die Schule wieder begann, war Refilwe da. Ohne Unterstützung von außen kam sie ganz allein wieder zurück. Sie und ihr Bruder wohnen sehr weit von der Schule entfernt, aber sie sind gekommen. Refilwe hat nur eine Jungen-Schuluniform, aber das macht ihr nichts aus. Sie hat auch noch keine Schulbücher, aber auch das kann sie nicht stoppen. Sie glaubt an sich, wenn sie es so weit geschafft hat, dann kann sie auch noch weiter gehen. Sie hat ihr Ziel vor Augen und den festen Willen, es sich selbst zu beweisen.

Wir drücken ganz fest die Daumen!

Bitte helfen Sie, dass Kinder zur Schule gehen können. Nur mit Schuluniform dürfen die Kinder in die Schule gehen. Haben sie keine, werden sie nicht in der Schule zugelassen. Eine Schuluniform kostet ungefähr 50 Euro. Nicht viel Geld, um den Grundstein für Bildung zu legen. Spenden Sie jetzt! Per Paypal ganz einfach und direkt hier oder auf unserer Übersicht zu aktuellen Spendenprojekten.

Schuluniformen

Persönliche Informationen

Spendensumme: 5,00€

Refilwe vor ihrem eigenen Haus, dass sie im Rahmen des Ndlovu Child Care Programs beziehen konnte. Hier findet sie Ruhe und Sicherheit, um für sich und ihren Bruder ein Leben auf zu bauen.

Refilwe und ihr Bruder im Child Headed Household der Ndlovu Care Group. Als AIDS-Waisen waren die Kinder unterernährt und obdachlos.

Refilwe in ihrer Jungen-Schuluniform. Zur Schule darf sie nur in Uniform gehen. Sie hat kein Geld für eine eigene Uniform, so trägt sie alte Sachen anderer auf.

Gemeinsam mehr erreichen – jeder Einzelne hilft!

Beim 18. Mainzer Gutenberg Marathon am 7. Mai starteten in diesem Jahr 9.000 Läufer. Auch unser Spender Energetix war in diesem Jahr wieder ganz engagiert mit 69 Läufern dabei. Der überwiegende Teil startete beim Halbmarathon, drei „Energetixer“ liefen sogar den gesamten Marathon. Energetix Bingen unterstützt die Arbeit von Hugo Tempelman bereits seit 2008. Wir sind dankbar für einen Unterstützer, der so regelmäßig und zuverlässig Gutes tut. Pro gelaufenen Kilometer spenden die „Energetixer“ 2 €. So kamen in diesem Jahr 3.024 Euro zusammen. Und damit nicht genug: Roland Förster, der Geschäftsführende Gesellschafter des mittelständischen Unternehmens rundet diesen Betrag auf großzügige 5.000 Euro auf. Das ist keine Selbstverständlichkeit und wird von uns als Stiftung und den Kindern in den verschiedenen Projekten der Ndlovu Care Group in Südafrika sehr dankbar angenommen. Wir wissen, dass gerade für mittelständische Unternehmen die finanzielle Unterstützung von sozialen Projekten oft ein Anliegen ist, und sind sehr froh mit Roland Förster und der Energetix einen so standfesten Partner an unserer Seite zu haben. In all den Jahren sind bereits weit mehr als eine Million Euro von Energetix für die Projekte von Hugo Tempelmans Ndlovu Care Group gespendet worden.

Einen herzlichen Dank dafür. Selbstverständlich liefen in diesem wie in jedem Jahr auch Liesje Tempelman und ihr Sohn Gijs den Marathon mit. Diese persönliche Beteiligung hat die Tempelmans und die Energetixer noch enger zusammengebracht. Es beweist: Hier sind zwei Partner, die etwas erreichen wollen und dafür gemeinsam an einem Strang ziehen. Auch Joey Kelly lief in diesem Jahr wieder im Team der Energetix. Die Anwesenheit des Extremsportlers motivierte alle Läufer des Teams und der sportliche Funke sprang auf alle über. Wir gratulieren allen Läufern zu einer großartigen Leistung. Eine große Hilfe für einen guten Zweck. Ein dickes Dankeschön und bis zum nächsten Jahr!

Bestes Wetter zum Startschuss für den 18. Mainzer Gutenberg Marathon

 

Liesje und ihr Sohn Gijs laufen für Energetix und die Hugo Tempelman Stiftung

 

Zieleinlauf Liesje und Gijs: Beide strahlen bis über beide Ohren und sind fit!

 

Jessica Schlick (CMO Energetix), Alexander Link (CIO/COO Energetix), Joey Kelly, Roland Förster (Geschäftsführender Gesellschafter Energetix) und Liesje Tempelman

 

Elandsdoorn-Film „Geliebtes Leben“ auf ARTE am Montag, 8. Mai um 20:15 Uhr

Am Montagabend um 20:15 Uhr zeigt ARTE den bewegenden und beeindruckenden Film „Geliebtes Leben“ von Oliver Schmitz. Dieser Film spielt in der Gemeinde Elandsdoorn, dem Hauptwirkungsort von Hugo Tempelman. Die Hauptdarstellerin Khomotso Manyaka ist die Tochter einer Mitarbeiterin von Hugo und wurde sogar von ihm auf die Welt geholt. Für ihre Darstellung der Chanda wurde sie als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Dies war ihre erste schauspielerische Erfahrung, wie auch die Mehrzahl der Darsteller Laienschauspieler aus der Gemeinde sind. Umso bemerkenswerter, wie emotional und überzeugend sie in diesem berührenden Menschen-Film agieren.
Oliver Schmitz erzählt gefühlvoll eine Geschichte, in der es um Würde, Verantwortung, das soziale Gefüge geht. Menschen, die mit ihren alltäglichen Problemen klarkommen müssen. Diese Geschichte könnte überall spielen, ob mit oder ohne AIDS. Der Film hat eine universelle Aussage, die sich problemlos auf unser Leben in dieser anderen Welt mit anderen Problemen, anderen Sorgen, anderen kulturellen und sozialen Hürden übertragen lässt. „Ich habe darin das Potenzial gesehen, einen emotionalen Zugang zu dem Land und den Menschen zu bekommen“, sagte der Regisseur bei den Filmfestspielen in Cannes. „Das ist von größerem Wert als jede Studie.“

Ein sehr interessantes Interview mit Oliver Schmitz kann man auf filmstarts.de nachlesen.

„Geliebtes Leben“ zählte beim Filmfestival in Cannes 2010 zur überraschenden Sensation und vertrat Südafrika bei der Nominierung für den „Ausland“- Oscar. Die sensible Erzählung, bei der die Zwischentöne, das Nichtgesagte mehr erzählt als das Gesagte, erzeugen eine Atmosphäre, die den Zuschauer in den Bann zieht. Deutschlandradio Kultur sagt: „ „Geliebtes Leben“ ist eine jener Leinwand-Perlen, die immer wieder für das überraschende, verblüffende Spielplanelement im breiten Kinoangebot sorgen. Eine wunderbare Film-Entdeckung!“

Überzeugen Sie sich selbst:
„Geliebtes Leben“
8. Mai 2017
ARTE
20:15 Uhr

Inhalt:
Chanda wächst in Elandsdoorn auf, einem ländlichen Township in der südafrikanischen Provinz. Als Klassenbeste hat die intelligente Zwölfjährige eigentlich gute Chancen, den bescheidenen Verhältnissen zu entkommen.
Mit dem Tod ihrer einjährigen Halbschwester ändert sich jedoch alles: Um den Grund ihres Sterbens ranken sich seltsame Gerüchte. Ihr Stiefvater Jonah, Alkoholiker und Ehebrecher, macht die „vergiftete Milch“ seiner Frau verantwortlich. Schon bald lässt er die Familie im Stich.
Nun erkrankt auch Chandas Mutter Lillian schwer. Nachbarn und Bekannte, sonst immer hilfreich und zuvorkommend, meiden plötzlich den Kontakt. Eine Heilerin wird hinzugezogen. Sie schickt Lillian zurück in ihr Heimatdorf, wo sie den Grund für ihre Krankheit finden soll. Als längere Zeit keine Nachricht mehr von ihr eintrifft, bricht Chanta auf, um ihre Mutter zu suchen.
Sie ist fest entschlossen, gegen die ungeschriebenen Gesetze aufzubegehren und ein tief verwurzeltes Tabu zu brechen.

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Szene aus „Geliebtes Leben“: Chanda mit ihrer Mutter Lillian – eine ganz besondere Mutter-Tochter-Beziehung

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Bei der Filmpräsentation: Liesje und Hugo Tempelman mit der Hauptdarstellerin Khomotso Manyaka und Dieter Haller, dem damaligen deutschen Botschafter in Südafrika

Das Audiology Team unterwegs in Bloempoort

Das Audiology Team der Ndlovu Care Group war in den vergangenen drei Monaten voll beschäftigt mit einem zusätzlichen Service. Sie waren seit Anfang Februar in der Region um Bloempoort unterwegs, um Hörtest durchzuführen. Alt und Jung waren eingeladen, sich an den verschiedenen Standorten, die das Team im regelmäßigen Turnus besuchte, testen zu lassen.

Während des ersten Schulquartals wurden 255 Schüler getestet. Die Kinder nahmen sehr gern teil, mit dem Ergebnis, dass 42 Schüler in die Ndlovu Care Klinik zur Behandlung überwiesen wurden. Weitere 27 Schüler wurden zur genaueren Untersuchung geladen. Gerade für die Schüler ist ein funktionierendes Gehör wichtig. Schwerhörige Kinder werden meist vorschnell als mental gestört und lernschwach abgestempelt. Es ist für ihre schulische Förderung und zukünftige Entwicklung natürlich fatal, wenn die Schwäche allein auf Schwerhörigkeit zurückzuführen ist. Dem kann ganz schnell Abhilfe geschaffen werden, es muss nur festgestellt werden. Deswegen ist es für das Audiology Team so wichtig gerade in den Schulen rechtzeitig ihre Untersuchungen durchzuführen.

Schwerhörigkeit – als eine nicht übertragbare Krankheit – wird als das häufigste sensorische Defizit der menschlichen Bevölkerung angesehen. Es wird geschätzt, dass mindesten 41 Millionen Kinder im Alter von unter 15 Jahren in den Entwicklungsländern mit Hörverlust leben. Das macht diese Krankheit in Entwicklungsländern wie Südafrika zu einer leisen, übersehenen Epidemie. Babys von HIV-Positiven Müttern leiden durch die Virusinfektion mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit unter angeborene Schwerhörigkeit oder entwickeln im Laufe der Zeit eine Hörschädigung. Diese Säuglinge haben ein erhöhtes Risiko für Mittelohrentzündungen, die zu Schallübertragungsschwierigkeiten führen können. Der Verlust des Gehörs hat unweigerlich weitreichende emotionale, soziale, aber auch berufliche und somit wirtschaftliche Konsequenzen.

Für die kommenden Ferien hofft das Team noch viele weitere Tests durchführen zu können und hat alle Erziehungsberechtigten eingeladen, ihre Kinder vorbeizubringen. Jeder, der unsicher über seine Hörfähigkeiten oder die seiner Angehörigen ist, ist willkommen, sich testen zu lassen.

Außerdem ist das Team sehr um die älteren Gemeindemitglieder bemüht. „Ich kann etwas hören“ ist das Schönste, was die Teammitglieder gesagt bekommen können. Von den Patienten, die in der Station auf dem neuen Mini Campus getestet wurden, konnten vier mit Hörgeräten ausgestattet werden. Nun können sie vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt etwas sehr gut verstehen. Die Patienten selbst sind voll des Lobes über die Freundlichkeit und Professionalität der Teammitglieder. Deren Arbeit trägt jeden Tag dazu bei, das Leben in dieser armen ländlichen Region ein Stückchen besser zu machen.

 

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Ein neues Zuhause für die Audiology-Klinik

Audiology Team im Einsatz

300 erste Schüler in der Ndlovu Wits Audiology Klinik getestet

Audiology Clinic veranstaltet Thementag „Sensibilisierung des Hörens“

 

Die Vorschüler im neuen Mini Campus in Bloempoort freuen sich auf den Audiology Test.

Die Mitarbeiter des Audiology Teams sorgen auch für die älteren Gemeindemitglieder.

 

Diese alte Dame kann nun wieder – vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben – richtig gut hören.

 

Das Audiology-Team bei der Arbeit in Bloempoort.

42 der 255 Vorschüler in Bloempoort wurden zur weiteren Behandlung in die Ndlovu Care Klinik überwiesen.

Zwei mit Leidenschaft und Kreativität

Für viele der jungen Elandsdoorner ist das „Miracle-Theater“ ein Ort, an dem sie sich kreativ ausleben können: Singen, Tanzen, Schauspielern. Dank der Unterstützung der Ndlovu Care Group mit Musikinstrumenten, Ausbildern und auch dem Tonstudio kann sich hier jeder selbst verwirklichen. Sandile ist der Leiter des Mircale Theaters. Er war selbst ein herausragender Sänger, Tänzer und Schlagzeuger im Ndlovu Youth Choir, als der Chorleiter Ralf Schmitt sein Potenzial erkannte und beschloss, ihn zu fördern. Sandile absolvierte eine Reihe von Kursen und Ausbildungen, die ihn als DJ, Aufnahmeleiter und Percussionist qualifizierten.

Vor Kurzem wurde Sipho, ein enger Freund Sandiles und auch ein ehemaliges Mitglied des Chores und vielseitiger Musiker zum musikalischen Leiter des Miracle Theaters ernannt. Sandile und Sipho lieben beide die Musik und teilen die Begeisterung beim Performen. Jeden, der ihre Leidenschaft teilt, wollen sie glücklich machen. So erzählt Sandile, dass sie täglich mindestens vier Nachrichten von Personen erhalten, die ihre Musik im Miracle-Tonstudio aufnehmen wollen. Sie versuchen jeden, der auch nur das geringste künstlerische Potenzial besitzt, zu unterstützen.

Die Firma Thomann unterstütze im letzten Jahr umfangreich den Aufbau des Tonstudios in Elandsdoorn und nicht lange danach schickte Sandile einen Aufruf an alle Musiker mit dem Vorschlag, eine Jazzband zu gründen. Das Interesse war enorm. Wie Sandile berichtet, war bisher in der ländlichen Gegend um Elandsdoorn die einzige Möglichkeit ein Instrument zu spielen in der Kirche. Und so wurde das Angebot im Miracle Theater mehr als willkommen geheißen. Bald fanden sich ein Keyboarder, ein Pianist, ein Bassist und ein Schlagzeuger zu einer kleinen Band zusammen. Sandile ist der Sänger und „Allrounder“ der Truppe. Auch Sipho ist mit dabei und kann alle Instrumente spielen. Sie nennen sich  „Umkhonto“, was „Speer“ bedeutet. Die Band probt regelmäßig und macht riesengroße Fortschritte. Das wird auch von Ralf dem Chorleiter anerkannt und gewürdigt: Er setzt die „Umkhonto“ nun regelmäßig bei Auftritten des Ndlovu Youth Choir ein.

Sandile und Sipho gestehen ein, dass sie ziemlich beschäftigt sind. Sehr häufig proben sie bis nach Mitternacht. Beide geben am Miracle Unterricht. Sipho bietet Klavierstunden, DJ-Unterricht und vieles mehr an. Niemand soll abgewiesen werden, unabhängig von Alter oder Fähigkeiten. Sandile und Sipho helfen allen Leuten, die ihre Aufnahmen im Ndlovu Aufnahmestudio machen wollen, und haben bereits viele Tapes für angehende Künstler angelegt. Dabei haben sie bereits einige junge Menschen mit erstaunlichen Talenten kennengelernt. Sie unterstützen einfach alles: von guten Ratschlägen zu den Aufnahmen bis hin zur Begleitung der Künstler zu Auftritten. Das ist schon erstaunlich viel Engagement, wenn man bedenkt, wieviel Zeit allein eine gute qualitative Aufnahme im Tonstudio in Anspruch nimmt.

Für die beiden jungen Männer ist dies mehr als nur ein Job. Es ist ihre Leidenschaft. Ihre Kreativität bedingt sich gegenseitig und wächst von Tag zu Tag – sie fördern und fordern sich gegenseitig jeden Tag aufs Neue, probieren neue Methoden aus und erforschen einfach alle Möglichkeiten der neuen LOGIX-PRO-X digital workstation, die sie neuerdings im Tonstudio benutzen.

Die Kombination aus Disziplin und Teamarbeit gepaart mit der Leidenschaft und Kreativität der beiden ist eine echte Bereicherung für die Jugendarbeit im Miracle Theater und spiegelt perfekt die Werte der Ndlovu Care Group wider.

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„Umkhonto“ begleitet den Ndlovu Youth Choir rgelmäßig

Freunde im Rollstuhl: die besondere Geschichte von Danny und Onkel Joseph

Onkel Joseph ist jemand, den man immer antrifft, wenn man zum Ndlovu Sports Ground in Elandsdoorn geht. Er sitzt im Rollstuhl und die Kinder lieben ihn sehr. Immer stehen ein oder zwei bei ihm an Rollstuhl und halten ein Schwätzchen. Onkel Joseph ist ein sehr guter Tennisspieler und eine Inspiration für viele der jungen Tennisspieler der Gemeinde insbesondere der Rollstuhl-Tennisspieler.

Onkel Joseph war derjenige, der das außerordentliche Talent von Danny Mohlamonyane, einem jungen Mann aus der Gemeinde Elandsdoorn, entdeckte. Danny spielt ebenfalls Rollstuhl-Tennis und so entspann sich schnell ein starkes Band der Sympathie zwischen den beiden Männern. Onkel Jo begann, Danny zu fördern und herauszufordern. Durch seinen sehr großen Ehrgeiz und unbedingten Willen zum Erfolg kam Danny oft an seine Grenzen, scheiterte mit seiner Wut an sich selbst. Onkel Jo war es, der ihm beibrachte, seine Aggressionen ins Spiel zu stecken, auf seinen Tennisschläger zu übertragen.

In 2012 wurde auch David Rakalakane von der Ndlovu Care Group auf diesen außergewöhnlichen Spieler aufmerksam und begann Danny zu coachen. Später in diesem Jahr rekrutierte ihn die WTSA (Wheelchair Tennis South Africa) für ihren Kader. Hier spielte Danny von 2013 bis 2015. Er qualifizierte sich in der Top-Kategorie der QUADS (Querschnittgelähmten) und bekam seinen ersten professionellen Rollstuhl. Vorher kam er immer gerade so über die Runden und war auf gebrauchte Tennisausrüstung und Rollstuhl angewiesen. Im Mai 2015 spielte er als Profispieler für die WTSA bei den Mannschaftsweltmeisterschaften in der Türkei.

Im Januar 2016 spielte er Weltmeisterschaftsturniere in den USA, im Februar in England, im März in Israel. Auch im Japan nahm er an den Turnieren in Japan teil. Mittlerweile ist der bei den Top 50 Südafrikas auf Platz 20.

Danny glaubt stark daran, dass mit der richtigen Ausrüstung und der entsprechenden Unterstützung alles möglich ist. Oft denkt er an die anfeuernden Worte von Onkel Joseph zurück, wenn er auf seinen Turnieren ist. Sein großes Ziel ist es unter die Top 10 zu kommen, dafür übt er pausenlos weiter.

Danny ist optimistisch und arbeitet hart für sein Ziel, es an die Spitze der WTSA zu bringen. Er arbeitet als selbstständiger KFZ-Mechaniker. Oft kann er es nicht glauben, wie weit er es als gehandicapter Mensch in seiner Sportlerkarriere schon gebracht hat, und denkt dann dankbar an alle zurück, die ihn dabei unterstützt haben. Besonders an Onkel Joseph.

Rollstuhl-Tennis ist eine tolle Alternative für gehandicapte Sportbegeisterte wie Danny

NYC Ndlovu Youth Choir tritt an der Universität in Pretoria auf

Am 12. März war der Ndlovu Youth Choir einer von vier Jugendchören, die an der Universität von Pretoria ein Konzert gaben vor ausverkauftem Haus. Einige der Chormitglieder debütierten bei diesem Auftritt und haben ihre Sache perfekt gemeistert. Außerdem trat bei dieser Gelegenheit auch das erste Mal die neugegründete Jazzband des Miracle Theaters mit dem Chor zusammen auf.

Ein großartiger Erfolg!

Vier Chöre singen gemeinsam vor ausverkauftem Haus an der Universität von Pretoria.

 

Imbizo zum Thema Trinkwasser – Lasst uns über Wasser sprechen …

Der März ist in Südafrika der Monat der humanitären Rechte.  In diesem Zusammenhang fand am 18. März im Miracle Theater ein Imbizo zum Thema „Bereitstellung von Trinkwasser“ statt. Ein Imbizo ist eine traditionelle Zusammenkunft der Gemeindemitglieder. Hier werden im großen Rahmen allgemeine Probleme und Fragestellungen diskutiert werden. 51 Gemeindemitglieder erschienen, um mit Vertretern der Ndlovu Care Group über die aktuelle Situation der Trinkwasserbereitstellung zu beratschlagen. Seit 2001 hat die Ndlovu Care Group 53 Trinkwasserstellen errichtet inklusive Wassertanks, Pumpen und Zapfhähnen. Diese Brunnen stehen allen Gemeindemitgliedern zur freien Verfügung. Die finanziellen Mittel für diese Bohrstellen wurden von privaten Spendern beschafft.

In Gegenden ohne Stromversorgung stellt Ndlovu solarbetriebene Pumpen bereit. Diese sind sehr teuer und werden leider häufig gestohlen. Die Brunnen liegen in der Verantwortung der Gemeinden und werden von diesen verwaltet. Oft können allerdings die notwendigen Reparatur- und Instandhaltungskosten nicht vom Gemeindehaushalt bestritten werden. In diesen Fällen springt die Ndlovu Care Group ein und leistet finanzielle Unterstützung.

Zwei Gemeindemitglieder aus Thabakhubedu und Ntwane berichteten von ihren erfolgreichen Methoden. Es wurde über die allgemeinen Herausforderungen gesprochen und erörtert, wie Ndlovu allen 47 Bohrlochverwaltern unter die Arme greifen kann, damit diese alleinverantwortlich und effizient agieren können.

 

Imbizo-Teilnehmer

 

Kinder an einer Zapfstelle, die von der Ndlvou Care Group bereitgestellt wurde.

 

Hugo Tempelman auf dem Imbizo zur Trinkwasserbereitstellung

Die Vorschulkinder von Bloempoort

 

Seit der Eröffnung des Minicampus in Bloempoort nimmt das Leben dort volle Fahrt auf: fröhliche, singende, tanzende Kinder! Schauen Sie selbst:

 

Über die Vorschüler in Bloempoort können Sie auch nochmal hier nachlesen:

http://hugo-tempelman-stiftung.de/die-ersten-kleinen-vorschueler/

http://hugo-tempelman-stiftung.de/der-erste-schultag-im-bloempoort-minicampus/