Eine Nation – vereint durch ein Lied

Die südafrikanische Nationalhymne „Nkosi Sikelel‘ iAfrika“ wurde von der Zeitschrift „The Economist“ zur besten Nationalhymne der Welt gewählt. Aufgrund der Inklusivität und der Einbeziehung aller Menschen in diesem heterogenen Staat hat sie eine Vorbildfunktion. Der Gedichttext der Hymne ist aus Afrikaans, Englisch, Xhosa, Zulu und Sesotho zusammengesetzt. Ursprünglich als Gebet gedacht, wurde es mit Teilen der ehemaligen Hymne Südafrikas „Die Stem“ kombiniert. Das Werk geht auf den Dichter Enoch Sontonga zurück.  „Nkosi Sikelel‘ iAfrika“ wird als „ein Akt musikalischer Heilung“ in einem zerrissenen Land gefeiert.

 

news24 hat in Kooperation mit Outsourance (ein großer Versicherungsdienstleister in Südafrika) die Initiative „Anthemproject“ ins Leben gerufen. Alle Südafrikaner sind aufgerufen, auf der Website des Projekts ihre ganz eigene Version der Nationalhymne beizusteuern.

 

Natürlich hat der Ndlvou Youth Choir hier etwas beizutragen. Schauen Sie in folgendem Video, wie herausragend die Umsetzung gelungen ist. Wir freuen uns über Kommentare und leiten diese sehr gern an die Jugendlichen weiter. Sie erhalten enormen Zuspruch in ihrem Land, sind aber umso gespannter, wie sie in Europa wahrgenommen werden.

 

***WEIHNACHTSHILFE wird benötigt*** Das Haus der besonderen Kinder

Amos Mohlamonyane ist 14 Jahre alt. Eine Sozialarbeiterin der Ndlovu Care Group entdeckte das Kind in einem verwahrlosten Haushalt. Der Vater hat die Familie bereits vor Jahren verlassen. Die Mutter blieb allein mit vier Kindern zurück. Amos hatte schwere Verletzungen am Körper, die vom Wundliegen und seinen starken Muskelkontraktionen herrührten. Er kann nicht sitzen und so lag er tagtäglich flach, in seinen Exkrementen und starrte an die Decke der dunklen Hütte. Allein von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, wenn die Mutter auf Arbeitssuche bei den umliegenden Farmen gegangen ist. Er verkümmerte vollends. Da er keine feste Nahrung zu sich nehmen kann, fütterte die Mutter ihn mit Babyfläschchen, aber auch das bereitete ihm Schwierigkeiten beim Schlucken.

Die Mutter gestand uns ein, dass sie sich oft wünschte, Gott möge dieses Kind zu sich nehmen. Der Ergotherapeut Eric Nkoane, der das Behindertenrehabilitationsprogramm der Ndlovu Care Group leitete, nahm Amos auf und hat sich mit großer Geduld um ihn gekümmert. Zusammen mit einem lokalen Schreiner hat er für Amos einen speziellen Stuhl entworfen, um die Kontraktionen zu vermeiden bzw. erträglicher zu machen. Völlig neue Lebensperspektiven eröffnen sich nun: Amos schaut nicht mehr den ganzen Tag an die Decke, er sitzt im Stuhl und ist sich seiner Umgebung bewusster geworden, er reagiert auf seine Mutter und genießt es, im Jorishaus zu sein, um auch andere Kinder zu sehen. Es ermöglicht der Mutter auch, Arbeit zu finden, da sie weiß, dass Amos sicher und gut versorgt ist.

Die Versorgung und Behandlung im Jorishaus ermöglicht Amos und anderen Kindern ein würdiges Leben. Diese Hilfe ist für die bedürftigen Kinder kostenfrei, doch dabei ist sie sehr intensiv, zeit- und geldaufwendig. Wir bitten um Ihre Hilfe, denn diese Form der Pflege kann nur durch private Spenden aufrechterhalten werden.

 

Spenden Sie jetzt hier zu Weihnachten, jeder noch so kleine Betrag hilft.

 

Internationaler Tag für Menschen mit Behinderungen (IDPD)

Anfang der Woche feierte die Ndlovu Care Group mit den Kindern und Jugendlichen des Jorishaus den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen (IDPD).

So gab es ein großes Fest im Miracle Theater, wo die Jugendlichen eine Tanzvorführung für die Öffentlichkeit gaben. Viele Besucher waren da und alle feierten zusammen. Es gab ein reichliches Buffet und die Ndlovu Care Group organisierte einen Fun Walk, bei dem Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam für mehr Integration marschierten.

Der Ndlovu Care Group ist es ein Anliegen, Menschen mit Handicap Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu verschaffen, Integration und Verständnis einander entgegen zu bringen.  Und an diesem Tag ist es auf jeden Fall geglückt.

 

Das Buffett wird vorbereitet

Alle folgen begeistert der Aufführung im Miracle Theater

Alle machen mit

Fun Walk

Selbst die kleinen machen mit beim Fun Walk.

Auch Danny und Onkel Joe sind mit von der Partie!

Essen wird verteilt

Über die erstaunliche Geschichte von Danny und Onkel Joe haben wir bereits berichtet.

Freunde im Rollstuhl: die besondere Geschichte von Danny und Onkel Joseph

Feierlichkeiten zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

Die Tanzaufführung der Jugendlichen aus dem Jorishaus.

Vorbereitungen für das große Essen

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

Tanzvorführung der Jorishaus-Jugendlichen