Organisationen wie die Ndlovu Care Group sind überlebensnotwendig!

Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an die dramatischen Zahlen der Weltkrankheit AIDS. Nur 46 % der Betroffenen weltweit haben Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Das ist der Grund, warum die Infektion häufig immer noch einem Todesurteil gleichkommt. NGOs wie die Ndlovu Care Group, die medizinische Versorgung bereitstellen – unabhängig von Krankenversicherung, sozialem Stand oder finanzieller Begüterung der Infizierten – sind lebensnotwendig für die Betroffenen in den ruralen Gebieten.

Eine Vorreiterrolle in Südafrika nahm Hugo Tempelman mit der Mutter-Kind-Klinik ein, die er lange Jahre mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung der Magnetschmuckfirma Energetix betreiben konnte. Hier wurden HIV-positive Mütter von ihren Babys entbunden. Die frühzeitliche Behandlung des Virus ermöglichte es, dass die Babys HIV-negativ zur Welt gekommen sind. Dieses und andere erfolgreiche Projekte in der Provinz Limpopo ließen staatliche Stellen auf die Arbeit der Ndlovu Care Group aufmerksam werden. Mittlerweile werden Behandlungsmethoden als Grundlagenmodelle vom Gesundheitsministerium adaptiert.

Dass staatliche Behörden eine NGO um Unterstützung bemühen, ist eine große Auszeichnung für Hugo Tempelman und seine Arbeit. AIDS-Infizierte, deren Behandlung in staatlichen Krankenhäusern als aussichtslos abgewiesen wird, werden an Hugo Tempelman vermittelt. Die Ndlovu Care Group schafft es, dass die Behandlung bei 70 % dieser Fälle erfolgreich ist und sie zurück in ein weitestgehend normales Leben finden.

Um diese Quote noch zu verbessern, hat Hugo Tempelman mit seiner Ndlovu Care Group ein Forschungszentrum installiert. Hier werden viele neue Forschungsprojekte installiert und deren Nachhaltigkeit untersucht. Beispielsweise gibt es seit dem vergangenen Jahr den HIV-Schnelltest – ein Speicheltest, der innerhalb von Minuten belegt, ob man das Virus in sich trägt oder nicht. Ein anderes wichtiges Forschungsprojekt ist die Ringstudie, bei der untersucht wird, ob mit dem Verhütungsring auch HIV-vorbeugende Medikamente gleichzeitig verabreicht werden können. Die komplette Übersicht finden Sie unter: https://hugo-tempelman-stiftung.de/projekte/forschungsprojekte/