Ndlovu forscht – Ein Impfstoff gegen AIDS

Ein HIV-Impfstoff ist das ultimative Ziel, an dem Forschungsgruppen intensiv forschen. Im April 2016 kontaktierte das HIV Vaccine Trails Network Dr. Hugo Tempelman. Das HIV Vaccine Trials Network ist das weltweit größte, öffentlich finanzierte, internationales Netzwerk von Forschern, Kliniken und Laboren, die zusammen am großen Ziel arbeiten, einen Impfstoff gegen HIV zu finden.

Erste Impfung im Ndlovu Research Center

Die zweite Phase der Impfstoffuntersuchung – die Humanstudie – startete nun erstmals Ende Januar im neuen Ndlovu Research Center. Insgesamt betreut Ndlovu im Rahmen dieser Studie 169 Patienten, die über drei Jahre hinweg den Impfstoff injiziert bekommen. Monatlich können zwischen 7 und 15 Personen behandelt werden, da das Verfahren hochgradig aufwendig ist. Allein die Anfertigung des komplizierten Impfstoffs dauert jedes Mal 45 Minuten. Die Vorbereitung der Studienteilnehmer ist langwierig und umfangreich. Sie sollen genau wissen, was mit Ihnen passiert, was sie erleben werde, worauf sie sich eingelassen haben. Über die lange Zeit der Studie wird zwischen den Teilnehmern und den Ndlovu-Mitarbeitern eine enge Beziehung entstehen. Diese soll vertrauensvoll sein, deswegen nehmen sich die Mitarbeiter besonders viel Zeit für die Patienten. Dabei gehören gute Laune und Unbeschwertheit zu den Kernkompetenzen des Teams.

Die Ndlovu Care Group ist eine von zwei Institutionen in Südafrika, die überhaupt die Gegebenheiten für diese Studie bereitstellen können. Weltweit nehmen 26 Forschungsgruppen an dieser Studie teil.

 

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Ein Impfstoff gegen HIV – Ndlovu ist Teil der Forschung

Für das Ndlovu Research Team sind Spaß an der Arbeit und gute Laune selbstverständlich.

 

Der Ndlovu Pharmazeut, der den Impfstoff herstellt, benötigt jedes Mal 45 Minuten für die Aufbereitung.

 

Die Würde und die Anonymität der Studienteilnehmer sind oberstes Gebot für Team und behandelnden Arzt.

Der Impfstoff ist aufbereitet und wird an „Doc Roc“ zur Verwendung übergeben.

Dr. Robert Moraba verabreicht der ersten Patienten ihre erste Injektion – nur eine von vielen in den kommenden drei Jahren.

 

Nach einem aufwendigen Prozedere sind alle geschafft aber erleichtert.