Ein Trinkwasserbrunnen sichert lebenswertes Leben!

Bevor die Ndlovu Care Group ihre Arbeit in Elandsdoorn, einer kleinen Gemeinde in Südafrika im Moutse Valley, aufnahm, waren die Einwohner dazu gezwungen, ihr Trinkwasser täglich kilometerweit zu tragen, um überleben zu können. Ihre Quellen waren Brunnen und Gezeitenflüsse, die sie mit dem Vieh teilten und die von Menschen im näheren Umfeld zum Wäschewaschen genutzt wurden. Es ist selbsterklärend, dass dieses Wasser extrem verschmutzt war. Die Menschen verbrachten Stunden damit, das Wasser zu tragen und zu reinigen, damit es trinkbar wurde. In den meisten Familien war es die Aufgabe der Kinder das Wasser zu transportieren.

Wasser war, wann immer es möglich ist, wiederbenutzt, was manchmal katastrophale medizinische Konsequenzen mit sich brachte. Für Familien mit Babys, Kleinkindern und älteren Menschen ein hygienischer Albtraum. Viele Haushalte versuchen Gemüsegärten anzubauen, die sehr gute Erträge brachten, wenn es ausreichend Regen gab. Regen ist jedoch jahreszeitenabhängig und Wasser ist schlicht zu wertvoll um es an die Pflanzen zu “verschwenden”.

Die Ndlovu Care Group, deren Arbeit und Engagement die Hugo Tempelman Stiftung unterstützt, hat in ihrem mehr als 20-jährigen Bestehen bereits viel für die Gemeinde getan. 53 Bohrungen, um Wasserstellen mit sauberem Trinkwasser für alle Gemeindemitglieder nutzbar zu machen, wurden bisher installiert. Doch reicht diese Anzahl bei der weitläufigen Fläche und der Einwohnerzahl von 100 000 Menschen lange nicht aus.

Wir können sehen, dass es Menschen, die in der Nähe der bereits bestehenden Brunnenbohrlöcher wohnen deutlich besser geht. Die Haushalte, Schulen etc. in der Umgebung der Bohrlöcher besitzen Gemüsegärten und Obstbäume. Die Familien im Umkreis der Wasserquellen können mit hausgemachten Zementblöcken stabile Häuser bauen (für die Wasser benötigt wird). Das allgemeine Wohlergehen bezüglich der Hygiene, Gesundheit und Ernährungssicherheit dieser Haushalte ist deutlich besser als der Menschen, die noch keinen Zugang zu Wasser haben.

Die Ndlovu Mitarbeiter haben berichtet, dass der Dominoeffekt auf Nachbarn, die bemerken, dass es anderen Haushalten durch eine ausreichende Wasserversorgung gut geht, sehr beeindruckend ist. Diese Veränderungen betreffen eine Veränderung des Lebensstils – inklusive einer verbesserten Hygiene, Sauberkeit, gesünderen Ernährungsgewohnheiten etc. Es ist bemerkenswert, dass Haushalte mit einem Gemüsegarten als vornehm angesehen werden. Menschen, die Zugang zu genug Wasser haben, sind zudem in der Lage erfolgreich Vieh zu halten.

Wir wollen den Menschen helfen, den Schritt vom „Überleben“ zum „Leben“ zu schaffen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, weitere Trinkwasserstellen und Brunnen zu installieren.

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