Mit jedem Einkauf über amazon smile unterstützen Sie die Hugo Tempelman Stiftung

Die Registrierung unserer Stiftung im Charity-Programm amazon smile ist nun endlich abgeschlossen. Ab sofort kann jeder, der bei amazon einkauft ganz nebenbei Gutes tun – ohne Mehraufwand und Mehrkosten.

Amazon gibt 0,5% der Einkaufsumme an die Hugo-Tempelman-Stiftung weiter, wenn über das Charity-Programm amazon smile eingekauft wird und die Stiftung entsprechend als Begünstigter angegeben wird. amazon smile ist eine einfache Möglichkeit für Sie, die soziale Organisation Ihrer Wahl bei jedem Einkauf zu unterstützen, ohne dass dafür Kosten anfallen.

Kunden erfahren auf der neuen Website das identische Shopping-Erlebnis, das sie von www.amazon.de kennen und profitieren von den gleichen niedrigen Preisen, derselben Auswahl und den bequemen Einkaufsmöglichkeiten – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass amazon 0,5% der Einkaufssumme an eine vom Kunden gewählte soziale Organisation weitergibt.

Smile.amazon.com ist dasselbe amazon – dieselben Produkte, dieselben Preise, derselbe Service. Damit amazon die entsprechende Summe als Spende an unsere Organisation weitergeben kann, muss jeder Einkauf über smile.amazon.de getätigt werden und Hugo Tempelman Stiftung als begünstigte Organisation ausgewählt werden. Dabei kann selbstverständlich das vorhandene Kundenkonto mit allen hinterlegten Daten genutzt werden. Nur muss der Einkauf über die Website smile.amazon.com gestartet werden und zu Beginn die Organisation ausgewählt werden.

Für den Käufer bedeutet das keinen Unterschied. Weder im Preis, noch in der Produktauswahl oder im Service. Für uns und die Kinderprojekte in Südafrika, die wir unterstützen, zählt hingegen jeder Einkauf.

Ob fürs Büro, die Arbeit oder private Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke. Jeder Einkauf ist eine Spende. Denken Sie an uns bei Ihrer nächsten Online-Shopping-Tour. Auch jeder noch so kleine Einkauf ist ein Beitrag!

Familie Malaji wurde geholfen

Vor einiger Zeit berichteten wir über die lebensunwerten Umstände, unter denen die Großfamilie Malaji lebt.

Die Familie lebte in einem 3×3 Meter Verschlag. Die Mitarbeiter der Ndlovu Care Group wurden auf die Familie aufmerksam und schritten sofort ein.

Der Verschlag, in dem die Familie lebte wurde renoviert. Allein der Einsatz von Fenstern, ein zusätzlicher Raum, ein Flur und vieles mehr bedeuten nun soviel mehr Lebensqualität für die Familie. Zusätzlich wurden sie in die Programme der Ndlovu Care Group integriert, was bedeutet, dass sie jetzt regelmäßig Nahrung, medizinische Versorgung und andere überlebenswichtige Dinge bekommen, die die Familie bisher entbehrte.

In der Zwischenzeit setzt Ndlovu alles daran, die Familie in ein sicheres, festes Gebäude umzuziehen bevor die kalte Jahreszeit kommt. Ein Haus, das auch in der Regenzeit Schutz bieten kann. Bisher lief der Verschlag voll und überschwemmte den Boden. Die wenigen Besitztümer der Familie wurden nass und häufig unbrauchbar. Es gab in der Hütte kaum Möglichkeiten, Dinge sicher zu lagern. Zudem gibt es in der näheren Umgebung eine Wasserstelle, die nächste Schule ist meilenweit entfernt. Die Familie hatte kein Einkommen, um ihre Situation zu verbessern.

Zuallererst musste ein Standort gefunden werden. Es sollte so nah wie möglich am Ndlovu Bloempoort Campus ein Platz für das neue Gebäude gefunden werden. So wird sichergestellt, dass die Familie fußläufig die Ernährungseinheit, die Vorschule und andere Angebote der Ndlovu Care Group erreichen kann, insbesondere die Wasserversorgungsstellen des Campus. Nach Verhandlungen mit dem örtlichen Stadtrat wurde ein Grundstück gesichert.

Nun wurde begonnen, Baumaterial zu suchen. Mit den Überbleibseln früherer Bauprojekten wurde schließlich so viel zusammengetragen, dass eine stabile kleine Hütte gebaut werden konnte – mit einem Wohnraum, Schlafräumen, genügend Fenstern, um eine ausreichende Belüftung zu garantieren, und sogar ein Vordach. Die Außentoilette ist ungeahnter Luxus für eine Familie, die vorher so etwas noch nicht kannte. Durch die Unterstützung des Ndlovu Child Care Programs, aber auch der persönlichen Beteiligung von den Sozialarbeitern und dem Lebensberater der Familie konnte das kleine Haus mit Möbeln und anderen Notwendigkeiten ausgestattet werden.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die geholfen haben, das Elend dieser Familie zu lindern.

 

Das neue Heim der Familie Malatji wurde mithilfe der Ndlovu Care Group gebaut.

Der Bau der Außentoilette ist ein Komfort, den die Familie bisher nicht kannte.

Die Toilette mit fester Schüssel.

Schränke und Tische stehen im neuen Wohnraum der Familie.

Zum neuen Haus der Familie gehören nun auch mehrere Schlafräume.

 

Bemerkenswerter Erfolg für das Behinderten-Rehabilitationszentrum Jorishaus

Im Jorishaus steht die Förderung von behinderten Kindern im Mittelpunkt. In ländlichen afrikanischen Gegenden werden behinderte Kinder als Fluch und Strafe betrachtet. Sie werden in den Familien versteckt und von der Gemeinde isoliert. Eine Förderung der individuellen Fähigkeiten erfolgt in der Familie oft nicht – teils aus Scham, teils aus Unvermögen. Das Leben dieser Kinder ist oft ein Siechtum, dabei wäre es manchmal ein Leichtes viel mehr aus ihrem Leben zu machen. An diesem Punkt schreitet nun die Ndlovu Care Group ein. Man hat sich vorgenommen, sich den Problemen der behinderten Bevölkerung zu stellen und eröffnete Anfang Mai das Jorishaus. Ein Rehabilitationszentrum für gehandicapte Kinder. Ndlovu hofft, so vielen Kindern wie möglich hier die Chance zu geben, ihre Fähigkeiten zu erweitern und zu trainieren. In den ersten Tagen war der Zulauf enorm hoch. Dabei reichen die Beeinträchtigungen der jungen Patienten von leichten Intelligenzschwächen bis zu zerebralen Spasmen. Die Unterweisungseinheiten im Jorishaus sind ganz individuell auf den Bedarf des jeweiligen Kindes ausgelegt, um so die besten Entfaltungsmöglichkeiten zu garantieren.

Latoya und Simphiwe beispielsweise – beide 17 Jahre – leiden am Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS), was es ihnen unmöglich macht, im normalen Schulunterricht zu folgen. Im Unterricht des Jorishauses wird gezielt das Selbstvertrauen dieser Kinder aufgebaut und ihre Moral gestärkt. Auf lange Sicht sollen diese Kinder anerkannte Mitglieder der Gemeinschaft werden.

Latoya und Simphiwe haben nun von Ndlovu ein Training bei der HRST vermittelt bekommen, bei dem ihre Kommunikationsfähigkeiten geschult werden. Der zweitägige Kurs ist speziell für Rezeptionisten und den Umgang im Erstkontakt am Empfang ausgelegt. Der Kurs schließt mit einer mündlichen Präsentation ab. Das ist das erste Mal, dass sich die beiden einer derartigen Prüfungssituation stellen. Begleitet werden sie von Ndlovus Child Care Manager und dem Ergotherapeuten des Jorishauses. Diese stehen den beiden in der ungewohnten und nervenaufreibenden Situation zur Seite und stärken ihnen den Rücken.

Über das ganze Gesicht grinsend erzählte Simphiwe zu Beginn der Reise: „Wenn ich irgendwo arbeiten könnte, wo ich den ganzen Tag Englisch spräche, wäre ich überglücklich.“ Seine Mutter bestätigte mit Tränen in den Augen, dass sie sich so sicher war, dass ihrem Sohn so viele Möglichkeiten offen stünden, wäre er erst in einem der Programme von Doktor Tempelman aufgenommen.

Beide haben den Kurs mit Bravour gemeistert. Gerade die mündliche Präsentation am Ende hat beiden noch einmal die erhoffte Bestätigung gebracht. Sie konnten nicht nur den anderen, sondern vor allen Dingen auch sich selbst beweisen, dass sie etwas erreichen können. Dieses Selbstvertrauen wird sie stärken und es ihnen ermöglichen, in ein berufliches Alltagsleben zu starten. Beide sind jetzt in einer Datenbank für Jobsuchende aufgenommen.

Wir drücken und die Daumen und wünschen den beiden für die Zukunft alles Gute.

Lesen Sie mehr über das Behindertenprogramm in Elandsdoorn:

Behinderte Kinder in Südafrika?

Aktuelles aus dem Jorishaus – dem Betreuungszentrum für behinderte Kinder der Ndlovu Care Group

Simphiwe zeigt stolz sein Abschlusszertifkat.

Simphiwe und Latoya mit ihren Studienunterlagen.

Das Team ist sehr stolz auf die Leistung der beiden Jugendlichen.

HRST ermöglichte den beiden Jugendlichen aus Ndlovus Jorishaus eine Weiterbildung zum Rezeptionisten.