Die neue DREAM-Studie

Im August gab das Ndlovu Forschungszentrum den Kickoff für eine neue Studie: die DREAM-Studie. DREAM meint: Dapivirine Ring Extended Access and Monitoring.

Wie der Name schon sagt, ist dies eine weiterführende Studie zur Ringstudie, mit der Anfang des Jahres so beachtliche Ergebnisse erzielt wurden. Diese Studie konnte belegen, dass die Anwendung des Dapivirine Rings nachweislich nicht nur vor Schwangerschaft schützt, sondern auch das HIV-Infektionsrisiko signifikant verringern kann. In der DREAM-Studie soll nun die Langzeitwirkung der Ringanwendung beobachtet und dokumentiert werden. Direkt am ersten Tag konnte das Forschungsteam bereits Freiwillige rekrutieren. Die Bereitschaft an derartigen Untersuchungen teilzunehmen, regelmäßig das Medikament anzuwenden und über die Erfahrungen zu berichten, ist zu ganz großen Teilen dem Vertrauen zuzuschreiben, dass das Ndlovu-Team in der Bevölkerung genießt. Die Menschen wissen, dass sie hier respektvoll behandelt werden und verantwortungsvoll mit Ihnen umgegangen wird.

Auf dem diesjährigen IPM Annual Meeting  in Capetown, das vom 23. bis 27. September stattfand, wurde dann auch das Team und seine Leistung ganz besonders gewürdigt. Auf dieser Konferenz wurden spezielle Auszeichnung für die verschiedenen Forschungseinrichtungen vergeben. Das Ndlovu-Team wurde für sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet, was sich besonders in den wunderbaren Events, die regelmäßig stattfinden niederschlägt aber auch in der hervorragenden Einbindung der männlichen Partner der Ring-Studien-Teilnehmerinnen.

Die Teilnehmer der Ringstudie wurden bereits im Juli über die DREAM-Studie informiert und hatten die Gelegenheit in einer Gesprächsrunde ihre Probleme und ihre Erwartungen an die Nachfolgestudie zu diskutieren. Auf dem Kickoff im August wurde dann auf diese Ängste und Sorgen eingegangen und Lösungen bzw. Beratungen angeboten.

Derzeit tourt das DREAM-Team durch die Schulen und Jugendzentren und bringt das Thema der Ring-Studie und der Nachfolgestudie jungen Frauen und Männern näher. Schwangerschaftsverhütung und HIV-Prävention sind Themen, die bereits bei den Jugendlichen Aufmerksamkeit benötigen. Das Ndlovu-Team hat hier ein wirklich vertrauensvolles Verhältnis zu den jungen Menschen der Umgebung aufgebaut.

Die DREAM-Studie wird etabliert unter einem afrikanischen Sprichwort: „Wenn wir schnell sein wollen, gehen wir allein. Wenn wir weit kommen wollen, gehen wir zusammen.“  Frei nach diesem Motto drücken wir die Daumen, dass sich möglichst viele dieser neuen Untersuchung anschließen.

 

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Vorbereitungen zum Kickoff der DREAM-Studie

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Alle im Team sind hochmotiviert und engagiert.

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Mitarbeiter des Ndlovu-Teams klären Jugendliche über die Ring-Studieund die DREAM-Studie auf.

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Das Interesse ist enorm, denn gerade bei Jugendliche sind Schwangerschafts- und HIV-Prävention ein wichtiges Thema.

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Das Team auf dem IPM Meeting in Capetown.

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Das Ndlovu-Team wurde für sein hervorragendes soziales Engagement ausgezeichnet.

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Die bunten Farben der Regenbogennation

Auch in diesem Jahr wird wieder am 24. September überall in Südafrika der Heritage-Day gefeiert. An diesem Tag werden alle Südafrikaner dazu ermutigt, ihre Kultur und die Vielfalt ihrer Traditionen und Überzeugungen zu zelebrieren. Wie auch im letzten Jahr begehen die Ndlovu-Mitarbeiter diesen Feiertag in wunderschönen, traditionellen Kostümen, die bei allen für Begeisterung sorgten. Das ist es auch, was diesem Tag seinen Namen gab: „Tag der Regenbogennation“. Die Südafrikaner zeigen damit, dass die bunte Vielfalt der Überzeugungen, Herkünfte und Traditionen Platz für jeden in diesem Land haben.

 

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ENERGETIX – großzügige Hilfe sichert weiterhin die Unterstützung der Kinder von Elandsdoorn

Inzwischen gehört soziales Engagement in der Wirtschaftswelt zum guten Ton. Nahezu jedes Unternehmen engagiert gemeinnützig. Leider sind manche Hilfeleistungen oft nur zeitlich begrenzt, wobei an vielen bedürftigen Stellen erst eine kontinuierliche Unterstützung Früchte trägt und unverzichtbar ist.

Wir, die Hugo Tempelman Stiftung, Liesje und Hugo Tempelman sowie die Ndlovu Care Group sind vor diesem Hintergrund unglaublich froh und stolz einen verlässlichen und konstanten Partner an unserer Seite zu haben, der erkannt hat, dass sich Hilfe zur Selbsthilfe nicht in einer Einmalspende realisieren lässt. Das Unternehmen ENERGETIX unterstützt unsere Arbeit bereits seit 9 Jahren kontinuierlich und dadurch gibt es so viele großartige Erfolge vorzuweisen.

Das große Ziel Hugos, die erste AIDS-freie Generation in ländlichen afrikanischen Gebieten zu schaffen, schien vor Jahren noch Utopie zu sein. Die finanzielle Hilfe von ENERGETIX ermöglichte es, hier mitten im Nirgendwo eine Mutter-Kind-Klinik zu betreiben, in der es HIV-infizierten Müttern möglich ist, HIV-negative Babys zur Welt zu bringen. Dies kann natürlich nur durch frühzeitige medikamentöse Einstellung und beständige Beobachtung und Behandlung ermöglicht werden. Medikamente sind teuer – alles Wohlwollen, alles Anpacken, alle moralische Unterstützung hilft nicht, wenn es nicht auch Menschen gibt, die bereit sind, von ihrem eigenen Wohlstand abzugeben. Dafür danken wir insbesondere ENERGETIX, die über die Jahre bereits mehr als 1 Millionen Euro in die Arbeit von Hugo Tempelman investiert haben. Auch dadurch ist dieser messbare, reale Erfolg seiner Arbeit vor Ort möglich. 99 % der Babys von HIV-infizierten Müttern sind in dieser Zeit ohne das bedrohliche Virus auf die Welt gekommen. Man muss sich vor Augen führen, dass es Menschenleben sind, die hier gerettet werden. Nach 20 Jahren Forschung und Arbeit auf diesem Gebiet, wurde Hugo Tempelmans Methode von der südafrikanischen Regierung ins Gesundheitsprotokoll aufgenommen, und somit als Standard in Südafrika definiert.

Es ist nun die Zeit, sich auf andere notwendige Gebiete zu konzentrieren. Jetzt ist es möglich, gesundes Leben auf die Welt zu bringen, nun muss dafür gesorgt werden, dass es auch lebenswert wird. Wie viele Kinder leben unter Umständen, die wir uns hier nicht einmal vorstellen können: Dass eine eigene Toilette – ein Plumpsklo hinter dem Haus – eine Luxuserrungenschaft ist, die das ganze Dorf bestaunen kommt (siehe Eine richtige Toilette für Großmutter Gogo). Dass gesunde Kinder aber immer noch kranke Eltern haben, deren Lebensumstände ihnen keine lange Lebensdauer ermöglichen. Dass Kinder zu Waisen werden und verarmen, weil sie zu jung sind, bürokratische Gänge zu erledigen, einer Arbeit nachzugehen, Geld zu verdienen (siehe Wenn das Leben vorgezeichnet scheint … ). Diese Spirale zieht sich endlos nach unten. Hier ist es wichtig einzuhaken, nicht nachzulassen in der Initiative, der finanziellen Unterstützung und vor allem dem Interesse. Hinzusehen, welche Probleme es gibt und nicht wegzusehen und die Arbeit als erledigt zu betrachten.

Das persönliche Engagement der vielen Vertriebspartner von ENERGETIX können wir anhand der Klicks und Likes auf unserem Facebook-Account erkennen. Wir freuen uns über jeden Kommentar und das fleißige Verfolgen der Neuigkeiten aus Südafrika. Roland Förster, der geschäftsführende Inhaber, nimmt regen Anteil an allen Entwicklungen und war mit uns auch bereits mehrfach vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen.

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Barbara Schöneberger moderierte auch in diesem Jahr wieder die Schmuckpräsentation von ENERGETIX.

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Clemens Schick, Liesje Tempelman, Vivi Eickelberg, Roland Förster und Barbara Schöneberger bei der Scheckübergabe

Für die diesjährige Schmuckpräsentation/Kataloglaunch – auf dem das Unternehmen abermals einen großzügigen Scheck für die weiteren Projekte von Hugo überreichte – haben wir eine Vorabversion unserer aktuellen Dokumentation mit unserem Botschafter, dem Schauspieler Clemens Schick geschnitten. Für diese Dokumentation, die in der Langversion im Fernsehen laufen wird, waren wir in diesem Sommer in Elandsdoorn vor Ort. Der Film zeigt auf, für welche Projekte die Unterstützung von ENERGETIX in Zukunft verwendet wird. Die Dokumentation porträtiert, worauf es bei der Arbeit von Hugo Tempelman ankommt – die Menschen!

Junge Menschen – die Zukunft des Landes: All das liegt nicht unbedingt in unseren Händen, aber wir wollen helfen, alles ein Stück voranzubringen. Dabei ist der Beitrag von großen Unternehmen und all ihren Mitarbeitern für uns unerlässlich. Diesen Menschen, die so viel weniger haben als wir, Hilfestellung zu einem selbstbestimmten, lebenswerten Leben zu geben, das ist Ziel unserer Arbeit und wir sind dankbar für die Unterstützung, die ENERGETIX hierbei leistet.