Familie Tempelman läuft mit der Energetix-Familie

Bei bestem Laufwetter startete am vergangenen Sonntag der 17. Mainzer Gutenberg Marathon mit über 8500 Teilnehmern. In diesem Jahr stellte unser Sponsor Energetix ungefähr 1% der Läufer. Eine große Gruppe Engagierte unterstützte somit die Arbeit von Hugo Tempelman. Denn pro gelaufenen Kilometer spendet ENERGETIX Bingen 2 Euro an die Hugo Tempelman Stiftung. Dieses Geld wird dringend benötigt für die Arbeit der Ndlovu Child Care Programme in Südafrika. Prominente Unterstützung erhielten die Läufer der Energetix wie in jedem Jahr von Joey Kelly. Aber auch Hugo und Liesje Tempelman nahmen in diesem Jahr wieder am Marathon teil. Begleitet wurden die beiden von ihrem Sohn Gijs. Wir gratulieren allen Läufern zu einer großartigen Leistung und freuen uns sehr, dass Roland Förster als Geschäftsführer von Energetix die erlaufene Summe auf 6.500 Euro aufgestockt hat. Eine große Hilfe für einen guten Zweck. Ein dickes Dankeschön und bis zum nächsten Jahr!

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Roland Förster, Joey Kelly, Liesje, Gijs und Hugo m Ziel bei Kilometer 21.

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Roland Förster und Liesje Tempelman

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Liesje und ihr Sohn Gijs strahlen immer noch an Kilmeter 12.

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Bei 27 Grad starteten mehr als 8500 Teilnehmer in Mainz.

Full House bei der Career Expo im Miracle Theater

Die Career Expo 2016 war ein großartiger Erfolg für rund 800 Schüler und Schülerinnen der Oberstufe. Die Berufsmesse fand im Miracle Theater in Elandsdoorn statt. Wie geht es nach dem Schulabschluss weiter – das ist die zentrale Frage, die die Jugendlichen beschäftigen. Die Career Expo gibt den Schülern einen Überblick der Möglichkeiten, von denen sie vielleicht nicht einmal zu träumen wagten. Organisiert wird dieses Event von der BYI, der Bantwane Youth Initiative. Dies ist eine Organisation junger, dynamischer Fachkräfte, die alle aus dem ländlichen Gebiet um Elandsdoorn stammen und ihren Weg gemacht haben. Die Ndlovu Care Group unterstützt die Jugendorganisation und steht ihr als Partner zur Seite. Das Augenmerk von Hugo Tempelman liegt natürlich nicht ausschließlich auf der Mutter-Kind-Versorgung und der Aidsprävention, sondern genauso auf der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Dass diese Kinder zur Schule gehen können und sich mit einer Berufsausbildung einen Job und eine Zukunft sichern können.

Die Mitglieder der BYI sind schon die erste Generation, die etwas zurückgeben kann. Diese jungen Leute kommen zurück nach ihrer Ausbildung und helfen ihren Gemeinden sich weiterzuentwickeln. Hier macht sich die seit 22 Jahren kontinuierliche und nachhaltige Arbeit von Hugo und Liesje bezahlt. Die Mitglieder der BYI haben es allesamt geschafft, das ländliche, ärmliche Leben hinter sich zu lassen und ein beruflich erfolgreiches Leben in der Stadt zu führen. Doch sie haben nicht vergessen, wo sie herkommen. Vor allem wollen sie den Kindern und Jugendlichen der Region die Chancen und Möglichkeiten aufzeigen, die Welt, die ihnen offen steht, wenn sie fleißig lernen und tüchtig sind. Die Initiative möchte etwas bewegen und die Career Expo ist dabei ein wichtiger Schritt.

Lea, die derzeit ihr freiwilliges diakonisches Jahr bei der Ndlovu Care Group absolviert, beschreibt in ihrem Blog ihren Eindruck: „Interessant: ich, als ehemalige Abiturientin nun in der gleichen Situation, entscheide mich in Deutschland für einen Studiengang oder einen Ausbildungsplatz hauptsächlich aus Interesse. Zwar spielen finanzielle Aussichten eine Rolle – doch für die Meisten geht es erstmal darum, zu finden, was uns Spaß macht.
Ein echtes Privileg. Im Schwellenland Südafrika sieht das anders aus. „Was braucht unser Land?“, ist die erste Frage; die schwächelnde Industrie muss angekurbelt werden, hochgebildete Geisteswissenschaftler oder gar Künstler haben also kaum oder signifikant schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als beispielsweise ein guter Handwerker. Tatsächlich wird den Schülern und Schülerinnen hier geraten, einen Beruf rein nach Zukunftsaussichten zu ergreifen.“

Die Kinder- und Jugendarbeit in Elandsdoorn trägt erste Früchte. Damit wir an dieser Stelle weiter arbeiten und Positives berichten können benötigen wir dringend auch weiterhin Ihre Spenden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Feier zum Muttertag und Freedom-Day

Im Rahmen der IPM Ring-Studie haben hat sich das Ndlovu Research Team und die Teilnehmer der Studie in diesem Jahr etwas ganz Besonderes ausgedacht.  Sie kombinieren den Muttertag mit dem Freedom-Day und bringen zu diesem Treffen einfach ihre jeweilige Mutter, Großmutter oder Tante mit. Es wird über die Studie gesprochen und sich über die individuellen Lebensgeschichten ausgetauscht und die Teilnehmer werden über die Folgestudie IPM Dream Study informiert, die kommen wird. Einmal mehr werden die Teilnehmerinnen gebeten, den Ring wirklich regelmäßig anzuwenden.

Muttertagstreffen der Ring-Studien- Teilnehmerinnen

Muttertagstreffen der Ring-Studien- Teilnehmerinnen

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Das Ndlovu Team sorgt für die Verköstigung.

Die Bereitschaft in der Gemeinde diese Studie zu unterstützen ist ausgesprochen groß. Das zeigte sich auch in den vergangenen Wochen, als im Miracle Theater das erste Imbizo (zulu für Zusammenkunft) der Männer stattfand. Ein Imbizo hat als Forum der männlichen Versammlung eine große Bedeutung für die Gemeindemitglieder. Dass Männer ihre Frauen in Bereichen der Verhütungs- und HIV-Prävention unterstützen, ist hier keine Selbstverständlichkeit. Aus diesem Grund ist das Ndlovu Research Team stolz über die rege Anteilnahme der Männer. Hier zahlt sich die jahrelange Aufklärungsarbeit von Hugo Tempelman und seinem Team aus, die ein Umdenken in diesem Bereich bewirkt hat.

135 bis 150 Männer nahmen an der Diskussionsrunde teil. Die Themen des Dialogs waren nicht nur die Summe der Ergebnisse, sondern auch wie weibliche Teilnehmer der Studie durch die Ehemänner oder Freunde unterstützt werden können.

Auf dem Imbizo der Männer im Miracle-Theater

Auf dem Imbizo der Männer im Miracle-Theater

Das Imbizo (die Zusammenkunft) wird auch dazu genutzt, andere Themen zu besprechen. Unter anderem wurde den Teilnehmern die Kohorten-Studie präsentiert. Auch die sportlichen Aktivitäten des letzten Jahres wurden noch einmal betrachtet: das letztjährige Fußballturnier, der Fun-Walk und das Pool- und das Volleyballturnier. Die Pläne für ein Fußballturnier in den kommenden Monaten und die Teams aus dem Imbizo wurden besprochen.

Das Imbizo wurde beendet mit einem wie immer großartigen Auftritt des NDLOVU Youth Choirs.

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Der Auftritt des hpirs war wieder einmal ein voller Erfolg.

Nachdem im Februar dieses Jahres die Ergebnisse der Studie offiziell in Boston bekannt gegeben und mit Standing Ovations honoriert wurden, ist das Projekt längst noch nicht beendet. Der Frauentag im März wurde gebührend durch die Teilnehmerinnen der Studie gefeiert. Nachdem nun die Wirksamkeit des Medikaments statistisch erfasst und nachgewiesen werden konnte, werden nun alle Teilnehmerinnen einen aktiven Ring bei ihrem nächsten Besuch erhalten. Die Studie beinhaltete eine Kontrollgruppe, die Placebos bekam. Weder die Teilnehmerinnen noch das Betreuungspersonal wussten, wer einen aktiven Ring trug und wer ein Placebo bekam.

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Teilnehmerinnen der Ring-Studie auf der Frauentagsfeier

Die Studie ergab, dass der Ring bei einer von drei Frauen sicher vor einer HIV-Infektion schützt. Daneben wurde festgestellt, dass es eine signifikante Bedeutung hat, welchen Alters die Trägerin ist. Der Ring wirkt bei Frauen über 21, währenddessen er nahezu keine Wirkung bei Teilnehmerinnen im Alter von 18-21 hat. Obwohl bis jetzt nicht geklärt ist, was diesen Unterschied bewirkt, wird davon ausgegangen, dass Frauen in höherem Alter den Ring konsequenter und zuverlässiger anwenden.

 

Wir bleiben dran an diesem spannenden Thema und werden weiter berichten.

 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema:

Ring-Studie

Präsentation der Ergebnisse auf der CROI in Boston