Working on children save the future

Das ist das größte Anliegen von Hugo und Liesje Tempelman: die Kinder. Sie sind die Leidtragenden der HIV-Infektion, auch wenn sie selbst nicht infiziert sind, so haben sie doch Vater und/oder Mutter verloren. Oft stehen die Waisen allein, ohne Papiere, ohne Hilfe da, sind schutzlos Gefahren ausgeliefert und gehen unter im täglichen Überlebenskampf. Bildung ist für diese Kinder ein höheres Gut, das in weiter Ferne erscheint, denn die Sorge um das tägliche Brot, die Geschwister, die Unterkunft, die körperliche Sicherheit stehen  im Vordergrund . Hugo Tempelman: „Das ist die zweite Welle der Epidemie, die diese Kinder umso härter trifft.“

Kinder sind die Zukunft – in diesem Sinne wünschen wir allen ein friedvolles und hoffnungsvolles Weihnachtsfest und einen motivierten und frischen Start ins neue Jahr!

Ihre Hugo Tempelman Stiftung

Das Weihnachtsfest für die Kinder des CHAMP-Programms der Ndlovu Care Group war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.

Alle Kinder wurden mit Geschenken bedacht.

Sie hatten großen Spaß mit Dr. Hugo Tempelman.

Helden des Alltags

Oft berichten wir über persönliche Einzelschicksale aus Elandsdoorn, wie Hugo Tempelman und die Ndlovu Care Group den Menschen Tag für Tag helfen, ihr Leben und ihre Krankheit zu meistern. In den Hintergrund tritt dabei, dass die Ndlovu Care Group aus Menschen besteht, Helferinnen und Helfer, die tagtäglich mit den Leiden, Ängsten und Nöten anderer umgehen müssen. Sie erleben die harten Realitäten, die die Infektion mit sich bringt, als Arbeitsalltag. Welche Belastungen dies für die Mitarbeiter sind, wird oft nicht beachtet. Was für andere nur Statistiken sind, sind für die Mitarbeiter vor Ort Gesichter, Stimmen, Geschichten. Zu Beginn des Monats – am Welt-AIDS-Tag – haben die Mitarbeiter der Ndlovu Care Group ihre eigene kleine Gedenkstunde veranstaltet. Oft haben Mitarbeiter sehr persönliche Erlebnisse oder Eindrücke mit Patienten gehabt. Darüber nachzudenken bleibt im Alltagsstress häufig nicht die Zeit. An diesem Tag versammelten sich die Mitarbeiter, um Erinnerungen auszutauschen. Erinnerungen an Menschen, eigene Familienangehörige, Freunde, die trotz aller Anstrengungen den Kampf nicht gewonnen haben. Für jede Person, an die man sich erinnerte und mit den anderen eine Geschichte teilte, wurde eine rote Kerze angezündet. Jede Person, der man gedachte, die mit HIV lebt, wurde eine gelbe Kerze gewidmet. So beispielsweise für eine junge Frau, deren Hilferuf die Mitarbeiter dieser Tage aus Tel Aviv erreichte. Sie ging zum Arbeiten nach Israel und stellte dort mit Entsetzen fest, dass sie vor Ort nicht ihre entsprechende ARV-Medikamentation bekommen konnte. In ihrer Panik schrieb sie die Klinik in Elandsdoorn via Whatsapp an und bat um Hilfe.  Dr. Lucas hat sofort den Kontakt nach Tel Aviv hergestellt und die entsprechende Behandlung und Begleitung sichergestellt. Eine sehr rührende Dankesnachricht erreichte daraufhin die Mitarbeiter der Ndlovu Care Group (siehe Bild).

Eine wunderbare kleine Geschichte. Diese und weitere Begebenheiten sind der Grund für die dritte Kerze, die entzündet wurde: eine weiße Kerze, die hoffnungsvoll die Zukunft beleuchten soll.

 

Charlotte hat ihre Ausbildung zur Rettungsassistentin erfolgreich abgeschlossen

Letzte Woche hat Charlotte ihren Rettungsassistenten-Kurs am SRQ Ambulane Training College mit Auszeichnung abgeschlossen. Am 12. Dezember wird sie ihr Zertifikat erhalten, und als Mitglied des Health Professions Council of South Africa ernannt werden.

Während des intensiven Kurses musste Charlotte eine Anzahl medizinischer Situationen meistern. Sie wurde getestet, ob sie in echten Notsituationen schnell und korrekt agieren und Entscheidungen treffen kann. Die Beurteilung einer Situation ist entscheidend für eine kalkulierte Reaktion, und wenn die Auszubildenden  in einem einzigen Schritt der Bewertung scheitern, bekommen sie keinen Abschluss.

Charlotte gab zu, vor dem Test unglaublich aufgeregt und nervös zu sein. Sie war wahnsinnig erleichtert, als sie hörte, dass sie bestanden hatte.

 

Wir verfolgen Charlottes Weg schon eine Weile. Sie hatte einen sehr schweren Start ins Leben, als sie ihre Mutter mit neun Jahren an AIDS verlor und ganz allein zurückblieb. Sie fand Unterstützung bei der Ndlovu Care Group und Hugo Tempelman. Wir freuen uns, seither von ihren erfolgreichen Schritten auf ihrem Weg berichten zu können. Wir haben weiterhin ein Auge auf Charlotte und werden verfolgen, wie es mit ihr weitergeht.

 

Lesen Sie  mehr über Charlotte:

Charlotte – Eine Gewinnergeschichte mit Höhen und Tiefen

 

 

+++ EILMELDUNG+++Fernsehausstrahlung+++

Am Samstag, den 3. Dezember sendet der Fernsehsender ANIXE SD um 13:30 Uhr eine Fernsehversion unserer Dokumentation des Besuchs von Clemens Schick in Elandsdoorn . Eine weitere Ausstrahlung wird es zu Weihnachten am 24.12 ebenfalls um 13:30 Uhr erfolgen. Weitere Ausstrahlungen der rund 22-minütigen Reportage sowie einer fünfminütigen Kurzversion erfolgen im Lauf des nächsten Jahres.

Für alle, die es nicht schaffen, haben wir die Dokumentation auch auf unserem Youtube-Kanal bereitgestellt: https://youtu.be/d7tsJJBj9Gg

Unser Botschafter Clemens Schick flog im Juli 2016 mit einem Filmteam nach Südafrika. Er wollte sich persönlich einen Eindruck über die aktuellen Entwicklungen und neuen Projekte verschaffen.

Neben dem Besuch des Medical Centers in Elandsdoorn standen vor allem die Projekte und Programme der Ndlovu Care Group, die Kindern und Jugendlichen eine Zukunft ermöglicht.

Liesje und Hugo Tempelman präsentierten anschaulich die einzelnen Projekte. persönliche Gespräche z. B. mit Charlotte machten die Reise zu einem sehr emotionalen Erlebnis. schauen Sie selbst!

Organisationen wie die Ndlovu Care Group sind überlebensnotwendig!

Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an die dramatischen Zahlen der Weltkrankheit AIDS. Nur 46 % der Betroffenen weltweit haben Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Das ist der Grund, warum die Infektion häufig immer noch einem Todesurteil gleichkommt. NGOs wie die Ndlovu Care Group, die medizinische Versorgung bereitstellen – unabhängig von Krankenversicherung, sozialem Stand oder finanzieller Begüterung der Infizierten – sind lebensnotwendig für die Betroffenen in den ruralen Gebieten.

Eine Vorreiterrolle in Südafrika nahm Hugo Tempelman mit der Mutter-Kind-Klinik ein, die er lange Jahre mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung der Magnetschmuckfirma Energetix betreiben konnte. Hier wurden HIV-positive Mütter von ihren Babys entbunden. Die frühzeitliche Behandlung des Virus ermöglichte es, dass die Babys HIV-negativ zur Welt gekommen sind. Dieses und andere erfolgreiche Projekte in der Provinz Limpopo ließen staatliche Stellen auf die Arbeit der Ndlovu Care Group aufmerksam werden. Mittlerweile werden Behandlungsmethoden als Grundlagenmodelle vom Gesundheitsministerium adaptiert.

Dass staatliche Behörden eine NGO um Unterstützung bemühen, ist eine große Auszeichnung für Hugo Tempelman und seine Arbeit. AIDS-Infizierte, deren Behandlung in staatlichen Krankenhäusern als aussichtslos abgewiesen wird, werden an Hugo Tempelman vermittelt. Die Ndlovu Care Group schafft es, dass die Behandlung bei 70 % dieser Fälle erfolgreich ist und sie zurück in ein weitestgehend normales Leben finden.

Um diese Quote noch zu verbessern, hat Hugo Tempelman mit seiner Ndlovu Care Group ein Forschungszentrum installiert. Hier werden viele neue Forschungsprojekte installiert und deren Nachhaltigkeit untersucht. Beispielsweise gibt es seit dem vergangenen Jahr den HIV-Schnelltest – ein Speicheltest, der innerhalb von Minuten belegt, ob man das Virus in sich trägt oder nicht. Ein anderes wichtiges Forschungsprojekt ist die Ringstudie, bei der untersucht wird, ob mit dem Verhütungsring auch HIV-vorbeugende Medikamente gleichzeitig verabreicht werden können. Die komplette Übersicht finden Sie unter: http://hugo-tempelman-stiftung.de/projekte/forschungsprojekte/

Ndlovu Youth Choir goes Media

Im Juli bekamen die Mitglieder des Ndlovu Youth Choirs Besuch von einem Fernsehteam. Im Miracle Theater sollte eine Doku über die Jugendlichen aufgenommen werden. Der größte Fernsehsender Südafrikas, SABC 1, sendet sonntags vormittags die i-DENTITY Show, ein Magazin, das sich vornehmlich an die Jugend richtet. Aktuelle soziale, ökonomische aber auch mediale Themen werden hier angesprochen. Von Fragen der Ausbildung, über neueste Apps aber auch aktuelle Musik wird hier vorgestellt. Und nun wurde also auch der Ndlovu Youth Choir porträtiert in folgendem Film:

 

Damit nicht genug gibt es auch den aktuellsten Song des Chors offiziell bei iTunes zum Download. Der Chor hat sich den Song „Vandaag“ von Bakermat als Grundlage. Im Jahr 2012 feierte der DJ Bakermat mit diesem Hit (One Day), der ein Sample der berühmten Rede Martin Luther Kings „I have a dream“ enthält, einen Riesenerfolg. Der Ndlovu Youth Choir hat nun einen Remix in ihrem neuen Tonstudio aufgenommen. Das Equipment wurde ihnen mit der Unterstützung der Firma Thomann und der Hugo Tempelman Stiftung zur Verfügung gestellt (Wir berichteten). Der Theatermanager Sandile absolvierte eine Ausbildung, um genau solche Vorhaben zu realisieren (Lesen Sie nochmal hier). Und nun liegt das erste Ergebnis vor. Weitere Plattformen wie Google Play, Amazon und Spotify sind als Verbreitungskanal in Vorbereitung.
Dies ist wiedermal ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Hilfe, die wir hier organisieren, dort nicht versickert, sondern effektiv und sinnvoll genutzt wird.

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Neuer Aufklärungsfilm zu RING- und DREAM-Studie

Als Weiterführung der RING-Studie wurde im August des Jahrs 2016 die DREAM-Studie angestoßen. Wir berichteten darüber. DREAM meint: Dapivirine Ring Extended Access and Monitoring. In der DREAM-Studie soll nun die Langzeitwirkung der Ringanwendung beobachtet und dokumentiert werden.

Zur weiteren Aufklärung hat man auch einen Film produziert, der die Themen von RING-Studie und DREAM-Studie anschaulich erklärt.

Wunderbarer Film über die Eröffnung des neuen Minicampus in Bloempoort

Ein wunderbarer Film über die Eröffnung des Minicampus in Bloempoort, der treffend widerspiegelt, was die Arbeit der Ndlovu Care Group eigentlich bedeutet. Ganz herzlichen Dank an Eric McKeown.

Lesen Sie die gesamte Geschichte über die Entstehung des Minicampus auch nochmal auf unserer Website unter „Infrastruktuelle Projekte“ nach.

Charlotte wird Rettungsassistentin

Charlotte Biotumelo ist seit gestern offiziell für eine Ausbildung zur Rettungsassistentin am SRQ Ambulance Training College eingeschrieben. Wir berichteten bereits mehrfach über, die eine ausgezeichnete Sängerin im Ndlovu Youth Choir ist. Sie war im vergangenen Jahr eine der beiden Auserwählten der Sapinda Rainbow Foundation, die im Clipperroundtheworld-Rennen teilnehmen durften. Das ist eine prägende Erfahrung für die Jugendlichen und der Ndlovu Care Group ist besonders daran gelegen, dass diese Jugendlichen nicht zurückkehren und in ein tiefes Loch fallen. Die Erlebnisse, die sie auf dieser Reise haben, die vielen unterschiedlichen Menschen und die anderen Lebensumstände, die sie hier kennenlernen, eröffnen den Teilnehmern eine ganz andere Welt, als ihre Realität es zu Hause widerspiegelt. Deswegen werden die Teilnehmer durch Sozialarbeiter im Nachgang mehrere Jahre betreut, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie sollen helfen, den Jugendlichen einen Weg zu zeigen, ihre Erfahrungen sinnvoll in der Gemeinde einzubringen und sich persönlich weiterzuentwickeln, zu nutzen, was sie auf ihrer Reise gelernt haben.

So stand Charlotte der Sozialprojektkoordinator Ntombi zur Seite und sorgte auch mit unerbittlichen Mühen dafür, dass Charlotte sich in die entsprechenden Kurse einschreiben konnte. Zu Beginn absolviert  sie einen 5-wöchigen Kurs zur Rettungsassistentin, wo sie Kenntnisse in Erster Hilfe erlangen wird. Dieses Basic Ambulance Assistant Programm (BAA) richtet sich an Personen, die eine Karriere im Emergency Medical Services (EMS) anstreben, und dient hierbei als Einstiegsqualifikation.

Zusätzlich wird Charlotte einen 10-wöchigen Kurs in Brandschutzbekämpfung absolvieren. Dieses Training erhöht ihre Chancen, in dem weiten Feld der Unfallhilfe eine Beschäftigung zu finden.

Wir drücken Charlotte die Daumen und werden ihren Weg weiter verfolgen.

Lesen Sie mehr über Charlotte unter:
Charlotte – Eine Gewinnergeschichte mit Höhen und Tiefen

3. Tag unsere Südafrikareise

Die Matrosen sind zurück!

CHAMPs auf Großer Fahrt!

… from cradle to adulthood …

Im Januar berichteten wir über das großartige Engagement von BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“, der seine Unterstützung für den Bau einen Mini-Campus in Bloempoort zugesichert hat. (Lesen Sie hier noch einmal nach). Und am 15. Oktober war es bereits soweit: Die Tore wurden geöffnet!

Mit einem großen Fest und vielen Gästen sowie selbstverständlich den Einheimischen wurde die Eröffnung dieser Einrichtung, die Ernährungsstation, eine Vorschuleinrichtung, ein Chill-Hub-Haus und eine Wasserversorgungseinrichtung umfasst, gefeiert.

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Bloempoort liegt einige Kilometer entfernt von Elandsdoorn, wo Hugo Tempelman vor mehr als 15 Jahren die erste Ernährungsstation und eine Vorschule eröffnete. Was dieser Schritt für die Entwicklung bewirkt hat, ist beispielhaft: für ländliche Verhältnisse in Südafrika hat sich in dieser Zeit Elandsdoorn zu einer blühenden Gemeinde entwickelt. Wasser- und Stromversorgung ermöglichen es den Menschen, die dort lebten, Infrastruktur aufzubauen und zu entwickeln. Es gibt inzwischen eine Shopping-Mall. Die Kinder können hier auf kurzen Wegen zur Schule gehen, die Wasserbeschaffung ist keine tagesfüllende Aufgabe mehr, die Menschen können sich auf andere Sachen konzentrieren, wie zum Beispiel einer Arbeit nachzugehen.

Die findet sich in der wachsenden Gemeinde, nicht zuletzt auch bei Hugo Tempelman, der mit seinen umfangreichen Entwicklungen nicht nur infrastrukturelle Projekte schafft, sondern auch vor allem soziale und wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnet. Die Eröffnung des Chill-Hub-Hauses in Elandsdoorn im Jahr 2013 gibt den Jugendlichen eine Bleibe für die Zeit nach der Schule. Die Kinder erfahren in Elandsdoorn eine Rundum-Betreuung und man hat es so geschafft, sie von der Straße und somit aus der Perspektivlosigkeit zu holen. Freizeitangebote wie sportliche Aktivitäten, Weiterbildungsmöglichkeiten wie Computerkurse oder das Angebot sozialer Gruppenstrukturen wie dem Ndlovu Youth Choir sind hervorragende und wirksame Mittel der Jugend in Elandsddorn und Umgebung eine echte Zukunftsperspektive zu geben.

Ein großartiger Erfolg ist beispielsweise, dass es seit der Gründung des Chores keine Teenagerschwangerschaft unter den Chormitgliedern gab und alle bisher ihren Abschluss geschafft haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit (Lesen Sie unseren Bericht hierzu ).

Nun wird versucht, in Bloompoert an diesen Erfolg anzuknüpfen. In diesem Gebiet leben ca. 20.000 Menschen weit verstreut. Hier mitten im Nirgendwo auf weitem Grasland verwirklicht Hugo Tempelman seine Vision einer nachhaltigen Zukunft für die Menschen vor allem für die Kinder in diesem Gebiet. Wo man im Januar diesen Jahres die ersten Bohrungen vornahm, um die Grundlage allen Wachstums zu sichern – Wasser – steht nun eine feste, gemauerte, saubere Einrichtung.

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Innerhalb kürzester Zeit ist ein Campus entstanden, der den Menschen und besonders den Kindern das Leben erleichtert. Er sichert den Menschen in der Umgebung das Notwendigste: Wasser und Strom. Damit wird den Menschen eine Zukunft gesichert, speziell den Kindern, die jetzt vor Ort Schulbildung und Ernährungshilfe bekommen. In Elandsdoorn gibt es große Gemüsegärten zur Selbstversorgung, das will man in Bloompoert auch ermöglichen. Dass Hugo Tempelman seine Vorstellung so schnell umsetzen konnte, ist vor allem dem Verein BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ zu verdanken, der schnell und unbürokratisch die finanzielle Unterstützung zugesichert hat. Man muss aber auch das persönliche Engagement besonders hervorheben: Die Planung und Umsetzung von der Bauzeichnung über den Kauf des Baumaterials bis hin zum eigentlichen Bau oblag dem Bauherrn selbst. Die Erfahrung aus Elandsdoorn hat gezeigt, dass sich Projekte in Südafrika am schnellsten und effektivsten umsetzen lassen, wenn man sich selbst bemüht. Hugo hat alles in Eigeninitiative mit der Hilfe einheimischer Angestellter aufgebaut. So wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Der Bauherr war immer ganz dicht am Geschehen und den Menschen vor Ort wurde direkt eine Arbeit gegeben. Diese Form der sozialen Hilfe, dass Menschen aus der Gemeinde angestellt und gefördert werden, ist die nachhaltigste Hilfe zur Selbsthilfe und Credo von Hugo Tempelman und seiner Ndlovu Care Group.

Selbstverständlich wird so ein Projekt nicht umgesetzt, ohne dass die Einwilligung der Bevölkerung eingeholt wird. So wurden die Stammesoberhäupter um ihre Erlaubnis gebeten und diese haben dann auch an der festlichen Eröffnung teilgenommen.

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Die Frauen aus der Gemeinde haben für alle Gäste gekocht, mehr als 500 Leute waren vor Ort und bekamen den traditionellen Maisbrei und Hähnchenteile aus großen Töpfen serviert.

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Die Unterstützer des Projektes: Susanne Asbeck, Judith Dommermuth – Vorstand BILD hilft e.V „Ein Herz für Kinder“, Helge Sasse – stellvertetender Vorstandsvorsitzender Hugo Tempelman Stiftung und Vivi Eickelberg – Vorstandsvorsitzende Hugo Tempelman Stiftung, Jan Talboom – stellvertretender Vorsitzender der Tjommie Foundation waren zur Feierlichkeit vor Ort.

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Hugo hielt eine sehr anschauliche Rede zur Eröffnung über den Sinn und das Ziel der neu geschaffenen Einrichtung.

 

Vivi Eickelberg und Helge Sasse eröffneten als Vertreter der Hugo Tempelman Stiftung die Ernährungsstation des Campus.

 

Judith Dommermuth, Vorstand der BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ eröffnete das Chill-Hub-Haus.

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Sie sagte: „Es war ein wirklich ganz, ganz tolles Erlebnis und wir haben mit euch allen nicht nur tolle Menschen kennengelernt , sondern auch ein unfassbar tolles Projekt gesehen, was man mit keinen Worten hätte beschreiben können!“

Um die Zukunft des Campus auch symbolisch zu sichern, pflanzten alle Sponsorenverteter Bäume vor den Gebäuden.

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Selbstverständlich durften auch die Kinder nicht fehlen:

Nicht nur der Ndlovu Youth Choir trat auf.

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Mädchen aus der Gemeinde tanzten traditionelle Tänze.

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Auch die Kleinsten, die die Preschool zukünftig nutzen werden, hatten etwas einstudiert.

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Es war ein Tag mit vollem Programm:

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Alle Besucher hatten sehr viel Spaß und sind gespannt auf alle Entwicklungen in Bloempoort.

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